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August 26, 2002

Der Zusammenhang zwischen Skorbut und Herzerkrankungen

Lösung für das Problem der Herz-Kreislauf-Erkrankung

Historischer Vortrag von Dr. Rath an der Stanford Universität
Palo Alto, Kalifornien, 4. Mai 2002

Ich gratuliere der Stanford Universität dazu, dass sie sich mit dem Bedarf an präventiven und natürlichen Antworten auf die Todesursache Nummer eins in den Industrieländern beschäftigt.

Im folgenden werde ich Ihnen Tatsachen vorlegen, die belegen, dass Herzinfarkt und Schlaganfall keine Krankheiten sind, sondern das direkte Ergebnis eines langfristigen Vitaminmangels. Und aus diesem Grunde können sie auch auf natürliche Weise behandelt werden, ohne Medikamente oder operative Eingriffe.

Herzerkrankungen stellen eine frühe Form der Seefahrerkrankheit Skorbut dar. In meinen Ausführungen kann ich lediglich auf die überzeugendsten Nachweise eingehen. Wenn Sie nähere Einzelheiten wissen möchte, so bitte ich Sie, sich unsere Forschungswebseite im Internet anzuschauen.

Alle bestehenden Hypothesen zu der Entwicklung von Herzerkrankungen haben ein gemeinsames Problem – ihnen mangelt es an menschlicher Logik. Die Theorie, dass ein hoher Cholesterinspiegel, oxydierte LDL oder Bakterien die Gefäßwände schädigen, würde zur Bildung von atherosklerotischen Ablagerungen im gesamten Gefäßsystem führen. Folglich wäre eine periphere Gefäßerkrankung das erste Symptom der koronaren Herzerkrankung. Dies ist offensichtlich nicht der Fall.

Unnötig ist ein Abschluss von der Stanford Universität oder einer anderen Ausbildungsstätte für Mediziner – jeder Laie kann dieses Rätsel lösen.

Die Arterien, Venen und Kapillare in unserem Körper sind ein Gefäßsystem, das 60.000 Meilen lang ist. Dieses System versagt jedoch in 90% der Fälle an einer bestimmten Stelle: An den Koronararterien, die insgesamt nur einen winzigen Teil des gesamten Systems ausmachen.

Wenn beispielsweise schlechte Wasserqualität ein Rohrsystem schädigt, so macht sich dieses überall bemerkbar und nicht nur an einer bestimmten Stelle. Folglich kann ein erhöhter Cholesterinspiegel nicht die Ursache für eine Verengung der Herzkranzgefäße sein.

Die Lösung des Rätsels der koronaren Herzerkrankungen muss deshalb in der Erklärung für die Ablagerungen in den Koronar-Arterien liegen, die das wichtigste Anzeichen einer Herz-Kreislauferkrankung sind. Um das Rätsel zu lösen, müssen wir unsere Aufmerksamkeit weniger auf den Blutfluss und dessen Bestandteile lenken, sondern vielmehr auf das einzige wichtige Ziel: Die Stabilität der Gefäßwand.

Der Ihnen gezeigte Film zeigt den Zusammenhang zwischen der Herz-Kreislauf-Erkrankung und der Seefahrerkrankheit Skorbut. Im Gegensatz zu Tieren kann der Mensch Vitamin C nicht synthetisieren. Ein Mangel an Vitamin C führt zu zwei entscheidenden morphologischen Veränderungen der Gefäßwand: Zu einer verminderten Stabilität der Gefäßwände aufgrund der verringerten Kollagensynthese und zu einem Verlust der endothelialen Schutzfunktion.

Die Seefahrer der früheren Jahrhunderte starben innerhalb von einigen Monaten an Blutverlust aufgrund eines Fehlens der körpereigenen Bildung von Vitamin C kombiniert mit einer vitaminarmen Ernährung auf See. Als die Indianer diesen Seefahrern Tee aus Baumrinde zu trinken gaben und sonstige vitaminreiche Nahrung, wurde der Blutverlust gestoppt und die Gefäßwand auf natürliche Weise geheilt.

Heute erhält jeder Vitamin C und die Krankheit Skorbut ist sehr selten geworden. Aber fast jeder leidet an chronischem Vitaminmangel. Mit den Jahren entwickeln sich Mikroschädigungen in der Gefäßwand, vor allem an Stellen mit einer hohen mechanischen Beanspruchung wie zum Beispiel den Herzkranzgefäßen. Cholesterin und sonstige Blutbestandteile gelangen in diese Verletzungen. Sie haben die Aufgabe, die verletzte Gefäßwand zu reparieren und zu stärken. Ablagerungen in den Gefäßen sind also nichts weiter als das Ergebnis eines übertriebenen Reparaturmechanismus für die Gefäßwand, die aufgrund eines Vitaminmangels destabilisiert wurde.

Wie bei der Seefahrerkrankheit Skorbut leitet Vitamin C den natürlichen Heilungsprozess der Gefäßwand ein, verhindert somit ein Fortschreiten der Schädigung und führt sogar zu einem natürlichen Rückgang der Schädigungen in der Gefäßwand. Im Gegensatz zu aktuellen Modellen zur Erklärung der Entstehung der Atherosklerose, kann der Zusammenhang Skorbut/Herzerkrankung alle wichtigen Fragen in der klinischen Kardiologie von heute beantworten.

Warum bekommen wir einen Infarkt am Herzen und nicht an der Nase oder an den Ohren? Die Antwort kann auf zwei Faktoren reduziert werden: Strukturelle Verschlechterung der Gefäßwand aufgrund eines Vitaminmangels kombiniert mit der mechanischen Beanspruchung aufgrund des Blutstroms in den Herzkranzgefäßen. An diesem einzigen Punkt macht sich die zugrundeliegende strukturelle Verschlechterung zuerst bemerkbar.

Warum bekommen wir eine Verkalkung der Arterien und nicht der Venen? Die Theorie, die auf einem erhöhten Cholesterinspiegel und auf Infektionen basiert, würde auf jeden Fall auch zu einer Verstopfung der Venen und der Kapillare führen. Der Zusammenhang Skorbut/Herzerkrankung bietet die einzige logische Antwort auf dieses Phänomen.

Warum bekommen Tiere keinen Herzinfarkt, sondern nur Menschen? Warum sind Bären und andere Tiere, die einen Winterschlaf halten, mit einem Cholesterinspiegel von 600 mg/dl noch nicht aufgrund einer Epidemie an Herzinfarkten ausgestorben? Die Antwort lautet wie folgt: Tiere produzieren ihr eigenes Vitamin C in Mengen zwischen 1 Gramm und 20 Gramm pro Tag im Vergleich zu dem menschlichen Körpergewicht. Diese Mengen an Vitamin C sind offensichtlich ausreichend, um die Stabilität der Gefäßwände zu optimieren – und es besteht kein Bedarf an Statinen.

Warum stehen alle wichtigen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zusammenhang mit einem Vitaminmangel, einschließlich Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Homocysteinurie und anderen Erkrankungen? Der gemeinsame Nenner dieser Stoffwechselstörungen: Ausgleich der mangelnden Stabilität, die aufgrund des Vitaminmangels in der Gefäßwand entstanden ist. Dies ist auch der Grund, warum ein Mangel an Vitamin C den Fibringehalt und Thromboxangehalt erhöht, wobei gleichzeitig der endothelial gebildete Entspannungsfaktor (NO) und Prostacyclin verringert wird.

Wenden wir uns dem wichtigsten Nachweis für den Zusammenhang zwischen Skorbut und der Herzkranzgefässerkrankung zu. Das Meerschweinchen ist wie der Mensch nicht in der Lage, körpereigenes Vitamin C zu bilden. In unseren veröffentlichten Studien zeigten wir, dass Meerschweinchen eine Atherosklerose entwickeln, wenn sie lediglich mit solchen Mengen an Vitamin C gefüttert werden, die den offiziellen Bedarfsempfehlungen (RDA) für Menschen entsprechen. Die Gefäßveränderungen sind histologisch nicht von den atherosklerotischen Ablagerungen beim Menschen zu unterscheiden. Im Gegensatz dazu hat die Kontrollgruppe der Tiere, die jeden Tag einen Teelöffel Vitamin C erhielten, einwandfreie Arterien.

Diese Experimente wurden von Meade et al. in einem Tierversuch mit Vitamin C, dem sogenannten “knock out” Versuch, bestätigt. Die erste Manifestation in diesen Tieren war die Schädigung der Gefäßwand, die der frühen Atherosklerose beim Menschen ähnelt.

Wir bestätigten diese Ergebnisse in einer klinischen Studie an Patienten, bei denen schon Ablagerungen in den Herzkranzgefässen bestanden, die mit der ultraschnellen Computertomographie gemessen wurden. Nach Einhaltung eines fest definierten Programms zur Einnahme von Vitaminen nahm das Voranschreiten der Verkalkung erheblich ab, und in einigen Fällen wurde sogar das Verschwinden der Schädigungen dokumentiert, wie Sie es auf diesen CT Bildern sehen können. Kopien der veröffentlichten klinischen Studie können Sie hier oder online erhalten.

Der Zusammenhang zwischen Skorbut und Herzerkrankung bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Medizin, weg von der Symptomorientierung hin zu dem einzigen wichtigen präventiven und therapeutischen Ziel: Die Stabilität der Gefäßwand. Mit der Entdeckung des Zusammenhangs zwischen Skorbut und Herzerkrankungen ist die „Welt der Herz-Kreislauf-Krankheiten“ keine Scheibe mehr, sondern eine Kugel.

Nun, da wir den wahren Grund für Herzerkrankungen herausgefunden haben, ist die Ausmerzung dieser Krankheit nur eine Frage der Zeit. Bereits in zehn Jahren könnten die Überschriften in den führenden Zeitungen wie folgt lauten:

  • WHO erklärt Herzkrankheiten als ausgerottet
  • Der Markt für Statine und andere symptomorientierte Medikamente ist an der Wall Street zusammengebrochen
  • Die Abteilungen für Kardiologie in Stanford und an anderen Ausbildungsstätten für Mediziner schließen.
  • Im Namen von Millionen Patienten mit Herzerkrankungen fordere ich die Stanford Universität und andere Ausbildungsstätten für Mediziner auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen, und sich uns bei der Ausmerzung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzuschließen.
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