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Mikronährstoff-Synergien zur Kontrolle von HIV-Infektion und AIDS

Raxit J. Jariwalla, Aleksandra Niedzwiecki und Matthias Rath

Recent Translational Research in HIV/AIDS; Y-W Tang (ed), InTech, 2011; pg. 513-526. (ISBN 978-953-307-719-2)

AIDS, das erworbene Immunschwäche-Syndrom, ist zu einer weltweiten Epidemie und Bedrohung der Gesundheit geworden. Im Jahr 2012 lebten weltweit 34 Millionen Menschen mit HIV, dem mit AIDS verbundenen Humanen Immunschwäche Virus, und 1,6 Millionen Menschen verstarben allein in jenem Jahr an AIDS. Von allen HIV-Infizierten leben 68% in Sub-Sahara-Afrika. Für HIV/AIDS gibt es kein Heilmittel. Auch wenn Antiretrovirale Medikamente (ARVs) die Zahl der Viren im Blut reduzieren können, vermögen sie weder eine HIV-Infektion zu heilen, noch das Immunsystem wiederherzustellen, um AIDS zu bekämpfen. ARV-Medikamente sind für den Körper  außerordentlich giftig und schädigen lebenswichtige Organe und viele zelluläre Strukturen, einschließlich der zellulären DNA, weswegen sie die schon bestehende Immunschwäche eines AIDS-Patienten noch mehr vorantreiben. Zudem ist die Behandlung mit hohen Kosten verbunden (jährlich über 25000 $ pro Patient). Daher besteht eine dringende Notwendigkeit für eine sichere, wirksame, nicht-toxische Therapie, welche das Immunsystem wiederherstellen, die Virus-Vermehrung unter Kontrolle bringen und die AIDS-assoziierten Symptome reduzieren kann.

Sowohl bereits bestehende als auch infolge der Behandlung zustande kommende Mikronährstoffdefizite spielen eine bedeutende Rolle beim Voranschreiten von einer asymptomatischen HIV-Infektion bis zum vollständigen Ausbruch von AIDS. Bei zahlreichen Mikronährstoffen wurde gezeigt, dass sie HIV unterdrücken, verschiedene Phasen der Virusinfektion beeinflussen und Funktionen des Immunsystems unterstützen. Unsere frühere Studie hat gezeigt, dass eine ausgewählte Kombination von Mikronährstoffen die Multiplikation und die Ausbreitung des Virus in infizierten Zellen senken kann.1

Basierend auf den oben genannten Belegen haben wir die Anwendung eines Mikronährstoffprogramms ermöglicht, bestehend aus Vitaminen, Spurenelementen plus Selen, Aminosäuren, Bioflavonoiden und weiteren essentiellen Nährstoffen, um AIDS natürlich zu kontrollieren. Ein entsprechendes Mikronährstoff-Supplement haben wir der South African National Civic Organization (SANCO) kostenfrei zur Verfügung gestellt, die es in verschiedenen Townships in Südafrika an dort lebende Menschen mit AIDS weitergab und die gesundheitlichen Resultate erfasste. Die gemeinsamen Ergebnisse von 748 Patienten zeigten, dass die Mikronährstoffe innerhalb von 10-12 Wochen alle AIDS-definierenden Symptome zurückdrängten, überdies auch weitere körperliche Symptome, die mit AIDS assoziiert sind, minderte, und sich die Lebensqualität der Patienten erheblich verbesserte.2,3 AIDS-definierende Symptome wie Fieber, Diarrhö, anhaltender Husten und Gewichtsverlust wurden um bis zu 78% gesenkt. Andere körperliche Symptome wie geschwollene Drüsen, Wunden und Geschwüre verbesserten sich dramatisch um bis zu 83%, wobei Schmerzen um bis zu 64% zurückgingen. Außerdem berichteten die Patienten über ein gestiegenes Wohlergehen mit verminderter Symptomatik von Depressionen, Schlaflosigkeit und chronischer Erschöpfung, ebenso wie über einen gesteigerten Appetit und mehr Energie. Diese Verbesserungen waren statistisch signifikant und wurden übereinstimmend aus allen vier teilnehmenden Communities gemeldet. An dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung der detaillierten Daten.

Die Implikationen dieser Resultate für die öffentliche Gesundheit und die Kontrolle von Immunschwächekrankheiten sind enorm und haben Anspruch darauf, in den Kampf gegen die HIV/AIDS-Pandemie auf globaler Ebene einbezogen zu werden.4

Literaturnachweise

  1. Micronutrient cooperation in suppression of HIV production in chronically and latently infected cells, RJ Jariwalla, et al. Molecular Medicine Reports 3: 377-385, 2010
  2. Micronutrient synergy in the control of HIV infection and AIDS; R. J. Jariwalla et al. Recent Translational Research in HIV/AIDS, ed. Y-W. Tang, InTech 2011; pg. 513-526.
  3. Role of micronutrients in the control of HIV and AIDS [PDF, 169 Kb], RJ Jariwalla et al., Commonwealth Health Ministers Reference Book, 2007, pg.187-189
  4. New York Times public announcement of micronutrient program results
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