

Medikamente, die routinemäßig gegen weit verbreitete Beschwerden wie Allergien, Herzkrankheiten und Parkinson verschrieben werden, gehen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einher, so eine neue Studie der Universität Aberdeen.
Mithilfe von Medikamenten Krankheiten hervorzurufen, anstatt sie zu verhindern oder zu heilen, ist eine der wichtigsten Strategien der Pharmaindustrie, um ihre Märkte zu erweitern. Ein klassisches Beispiel hierfür sind Calcium-Kanalblocker – eine Klasse von Medikamenten, die häufig zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und einigen Formen von Herzkrankheiten verschrieben werden. Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben gezeigt, dass jene Calcium-Antagonisten die Aufnahme von Vitamin C in die Körperzellen behindern. Statt also das Herz zu schützen, steigert diese Medikation – wissentlich – das Herzinfarktrisiko. Ein weiteres Beispiel: Die Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAIDs), einer Gruppe von Schmerzmitteln, kann bereits nach nur einer Woche das Herzinfarktrisiko signifikant erhöhen.
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