

Ein deutsches Forscherteam berichtet, dass Nicotinamid-Ribosid – eine Form von Vitamin B3 – eine mögliche Behandlung für die Parkinson-Krankheit sein könnte.
Wie bei anderen chronischen Krankheiten gibt es inzwischen eindeutige Hinweise darauf, dass auch bei Parkinson Mikronährstoffe eine wesentliche Rolle spielen. So wurde bereits vor diesen auf Vitamin B3 bezogenen Untersuchungen ein Zusammenhang festgestellt zwischen dem Vorhandensein anderer B-Vitamine und dem Auftreten der von Lähmung und Ausfällen gekennzeichneten Parkinson-Erkrankung.
Ein aktuelles Beispiel: In einer 2015 veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass eine höhere Aufnahme von Vitamin B6 mit einem geringeren Parkinson-Risiko verbunden war. Gleichzeitig wurde ermittelt, dass Parkinson-Patienten auch niedrigere Vitamin-B12-Spiegel aufwiesen. Eine 2018 veröffentlichte Studie bestätigte den Zusammenhang mit B12 und wies nach, dass ein niedriger Spiegel dieses Vitamins die Krankheit verschlimmern kann und dass ein tägliches Multivitaminpräparat die Verschlechterung der Krankheit verlangsamen kann.
Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird ebenfalls mit einem erhöhten Parkinson-Risiko in Verbindung gebracht. Hingegen führen Medikamente, die üblicherweise zur Behandlung der Krankheit verschrieben werden, nachweislich zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko. Die wissenschaftlichen Belege für sichere natürliche Behandlungsmethoden für diese Krankheit werden also immer zahlreicher.