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Wikipedia: Die George-Soros-Connection


Auch wenn Jimmy Wales, als öffentliche Gallionsfigur von Wikipedia, versucht, der Welt den Eindruck zu vermitteln, bei seiner Webseite handele es sich um ein völlig unabhängiges Projekt, so ist die Wikimedia Foundation, direkt abhängig von der Unterstützung superreicher Gönner mit Beziehungen zum Pharma-Investmentgeschäft.


Einer der bemerkenswertesten Geldgeber der Wikimedia Foundation ist über Jahre hinweg das sogenannte ‘Open Society Institute’ gewesen. Gegründet wurde die mittlerweile als Open Society Foundations bekannte Organisation von dem berüchtigten Vorsitzenden der Soros Fonds Management Gesellschaft, George Soros.

Verbindungen zwischen George Soros, der Wikimedia Foundation und der Pharma-Industrie

George Soros ist ein in Ungarn geborener Währungsspekulant und milliardenschwerer Börsenabzocker, der in Frankreich wegen Insiderhandels verurteilt worden ist. Von der Dr. Rath Health Foundation wurde Soros angeklagt wegen Finanzierung der Lobbyorganisation „Treatment Action Campaign“ (TAC) in Höhe von 1,4 Millionen Südafrikanischen Rand. Ziel der TAC ist die Verbreitung hochgiftiger Antiretroviraler Medikamente (ARVs). Soros wiederum hat jahrelang massiv in die Pharmabranche und den Biotechnologie-Sektor investiert, indem er große Anteile an Firmen wie Pfizer, Merck und Monsanto erwarb.

Bezeichnend ist, dass Melissa Hagemann, die Senior-Program-Managerin des Informationsprogramms des Open Society Institute, zuvor im Beirat der Wikimedia Foundation saß, über den die Geschicke von Wikipedia gesteuert werden. Hagemann hat auch bei der Bill und Melinda Gates Stiftung gearbeitet – einer Organisation, die, so wie Soros, seit Jahren stark in die Pharma-Industrie investiert hat und der Los Angeles Times zufolge riesige Gewinne aus ihren Investments abschöpft, was nun so gar nicht mit dem angeblich wohltätigen Anspruch im Einklang steht.

Ähnlich sieht es mit Ethan Zuckerman aus: Ebenfalls einst Mitglied des Beirats von Wikimedia, hat auch er Beziehungen zu Soros und saß im Global Board von dessen Open Society Foundations.

Soros und Währungsspekulation

Die Geschichte von Soros‘ Beteiligung an moralisch fragwürdigen Währungsspekulationen aus Gründen der persönlichen Bereicherung ist lang. So soll er im Zentrum einer Verschwörung gestanden haben, die aus dem Wertverfall des Euro Kapital schlagen wollte und umfangreiche Wetten auf dessen Niedergang abschloß.

Anfang 1992 beispielsweise befand er, das Britische Pfund müsse abgewertet werden, da es seiner Meinung nach mit zu hohem Wert in den europäischen Wechselkursmechanismus (ERM) eingetreten sei – jenes System der Wechselkurse, welches die Einführung des Euro vorbereitete. Im Verlangen, den größtmöglichen Profit für sich daraus zu ziehen, baute er daraufhin monatelang eine riesige Handelsposition auf. Berichten zufolge hat Soros Kredite im Umfang von rund 6,5 Milliarden Britischer Pfund aufgenommen und dann seine Beteiligungen in einen Mix aus Deutsche Mark und Französischen Franc gewechselt. Am 16. September 1992, heute als „Schwarzer Mittwoch“ bekannt, zahlte sich seine Zockerei aus und er machte ein riesiges Vermögen. In den folgenden Tagen wickelte er seine Positionen ab und setzte so im Devisenhandel eine Flut von Verkäufen des Pfundes in Gang, mit dem Ergebnis, dass der Wert der britischen Währung abstürzte und das Land aus dem Wechselkursmechanismus auszutreten gezwungen war. Auf diese Weise machte Soros einen Gewinn von etwa 1 Milliarde Pfund und wurde als „der Mann, der die Bank von England plünderte“ bekannt.

Dagegen kostete die Verteidigung des Pfunds gegen Soros’ enorme Wetten auf den internationalen Devisenmärkten Großbritannien rund 3,3 Milliarden Pfund. Die resultierenden Turbulenzen an den Finanzmärkten des Landes wurden damals weithin als nationales Desaster angesehen.

Für Soros jedoch ist die Beteiligung an Währungsspekulationsgeschäften großen Stils ein alltägliches Spiel zur persönlichen Bereicherung. Angeblich versucht er sich an den Devisenmärkten täglich mit ungeheuren Summen. Seine Rolle beim Auslösen der asisatischen Wirtschaftskrise von 1997 führte dazu, dass eine Gruppe südostasisatischer Länder forderte, ihn als Verbrecher zu verfolgen.

Geschäftspartner von Soros

Laut des New Statesman gehört zu Soros’ Geschäftspartnern die Carlyle Group, in die er mehr als 100 Millionen Dollar gesteckt haben soll. Als einer der weltweit größten Private-Equity-Fonds soll die Carlyle Gruppe ihre größten Gewinne mit Waffengeschäften erzielen. Zu unterschiedlichen Zeiten sollen zu ihren Beratern und Investoren der ehemalige US-Außenminister James Baker, der ehemalige US-Verteidigungsminister Frank Carlucci, der ehemalige US-Präsident George Bush Senior und sogar Verwandte von Osama Bin Laden gehört haben.

Geld für nichts?

Die Mitwirkung von Soros und seiner Organisation bei der Wikimedia Foundation wirft ebenso wie das spätere offene Eingeständnis der Stiftung, sie sei auf die „Expertise & Großzügigkeit“ von Soros und ihrer anderen Wohltäter angewiesen, eine Reihe von Fragen auf.

Sollen wir allen Ernstes glauben, Soros und die anderen superreichen Geldgeber der Wikimedia Foundation wollten für ihr Geld und ihre Unterstützung keinerlei Gegenleistung haben? Da sich gezeigt hat, dass Fakten auf Wikipedia offenbar unerwünscht sind, wenn sie den Interessen der multimilliardenschweren Pharmaindustrie im Wege stehen, fällt es offen gestanden schwer anzunehmen, irgendjemand könne solchen Unfug akzeptieren. Dies gilt umso mehr angesichts der ewig unbeantworteten Fragen hinsichtlich der Beziehung der Wikimedia Foundation zu Risikokapitalgebern.

Abgesehen davon sind die wohl wichtigsten Themen, die zum jetzigen Zeitpunkt dringend von Jimmy Wales und der Wikimedia Foundation angegangen werden müssen, die Angelegenheiten um Soros’ Verurteilung wegen Insiderhandels und dass eine Gruppe südostasiatischer Staaten ihn strafrechtlich verfolgt sehen will aufgrund seiner Rolle beim Auslösen der asiatischen Wirtschaftskrise von 1997. Was also sagt es wohl aus über das Selbstverständnis und die Redlichkeit der Wikimedia Foundation, wenn sie sich willig der Unterstützung eines Mannes wie Soros übergibt?

In gewissem Sinne ist das Spiel für Wikipedia bereits gelaufen. Denn einerseits wenden sich Editoren in alarmierender Zahl ab, zum anderen erklärte die staatliche Kontrollstelle Ofqual, die in Großbritannien die Aufsicht über Prüfungen führt, unlängst, dass Schulkinder Wikipedia vermeiden sollten, da diese Informationsquelle „unzuverlässig und ungenau“ ist und in einigen Fällen „völlig unwahr“ sein könne. Die Glaubwürdigkeit der Internetseite sinkt zweifellos rapide. Und das, bevor wir auch nur die Tatsache miteinbeziehen, dass einige der produktivsten Autoren von Wikipedia aus den Reihen der CIA, der britischen Regierung und des Vatikan stammen, wobei hinzuzufügen ist, dass diese längst nicht nur eigene Einträge bearbeitet haben.

Bemerkenswert ist, dass Virgil Griffith, der Schöpfer von WikiScanner (einem Online-Tool, das Millionen anonym getätigter Wikipedia-Einträge auf jene Organisationen zurückführt, von denen aus diese Änderungen vorgenommen wurden), Wikipedia öffentlich vorgeworfen hat, vollgestopft zu sein von Manipulationen, Fälschungen und absoluten Skrupellosigkeiten. Auf Grundlage dessen, was wir nun über Wikipedia und der dahinter stehenden Geldgeber wissen, neigen wir immer mehr dazu, seiner Analyse zuzustimmen.

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