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Mikronährstoffe bekämpfen Nierenkrebs in vielerlei Hinsicht

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Nierenkrebs ist weltweit eine der 10 häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen. Die American Cancer Society schätzt, dass in den USA jährlich über 60.000 neue Fälle von Nierenkrebs diagnostiziert werden. Nierentumore können entweder gutartig (nicht krebsartig) oder bösartig (krebsartig) sein. Da sie dazu neigen, ohne spezifische Symptome schnell zu wachsen, werden sie in der Regel entfernt, bevor eine Biopsie durchgeführt wird. Männer erkranken doppelt so häufig an Nierenkrebs wie Frauen.

Häufige Risikofaktoren für Nierenkrebs sind Rauchen, Fettleibigkeit und die Belastung durch Chemikalien wie Benzol, Asbest und bestimmte Pestizide. Menschen, in deren Familie Bluthochdruck, Lymphome oder Nierenkrebs vorliegen, haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Nierenkrebs.

Es gibt verschiedene Arten von Zellen, die Nierenkrebs verursachen. Das Nierenzellkarzinom ist jedoch der häufigste Zelltyp und stellt eine aggressive Form von Krebs dar. Mit Ausnahme von Blut im Urin sind die Anzeichen und Symptome von Nierenkrebs ungenau und können die Diagnose verzögern. Hierzu zählen Bauch-, Rücken oder Flankenschmerzen, Gewichtsverlust und ein auffälliges Blutbild. Bis zur Diagnosestellung verbreiten sich die Krebszellen (metastasieren), indem sie sich vom Tumor lösen und durch Lymphgefäße zu nahe gelegenen Lymphknoten oder durch Blutgefäße zu Lunge, Knochen oder Leber gelangen. Aufgrund des Fehlens spezifischer Symptome haben 20-30% der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose bereits metastasierten Krebs. Ihre Chance, innerhalb von 5 Jahren zu überleben, liegt damit nur noch bei 60 %.

In einer Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts wurde untersucht, ob eine synergistisch wirkende Mikronährstoff-Kombination in der Lage ist, den „Selbstmord“ (Apoptose) von Nierenkrebszellen auszulösen1. Apoptose ist der programmierte Zelltod. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Mikronährstoffe bei mehr als 90% der Krebszellen erfolgreich die Apoptose auslösen konnten. Die gesunden Zellen blieben dabei unbeeinträchtigt.

In unserer bisherigen Forschung haben wir gezeigt, dass eine spezifische Mikronährstoff-Zusammensetzung aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt die kollagenabbauenden Enzyme, die als Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) bekannt sind, blockieren kann.2 MMP-Enzyme sind unerlässlich für die Ausbreitung von Krebs. In den frühen Phasen der Krebsentstehung versucht der Körper, interne Gewebehemmer der MMP-Enzyme (TIMPs) zu produzieren, um die Krebsausbreitung zu verlangsamen.

Wir stellten fest, dass die Kombination von Mikronährstoffen dazu beitrug, die Produktion von TIMPs zu erhöhen und die Ausbreitung von Nierenkrebs weiter zu hemmen. Auch eine weitere Gruppe von Enzymen – Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator (u-PA) – spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung von Krebs.

Wir berichteten, dass die Mikronährstoffkombination die Absonderung von u-PA-Enzymen selbst bei sehr geringer Dosierung hemmt. Da Nierenkrebs zum Zeitpunkt der Diagnose in der Regel recht fortgeschritten ist, sind die häufigsten konventionellen Behandlungsmöglichkeiten die Entfernung der gesamten Niere, gefolgt von Chemotherapie und Bestrahlung, die alle mit schweren Nebenwirkungen verbunden sind. Allerdings ist Nierenkrebs besonders schwierig zu behandeln, da er gegen die konventionell verwendeten Therapien resistent werden kann.

Unsere Studien zeigen, dass Mikronährstoffe auf vielfältige Weise zur natürlichen Kontrolle des Krebsverlaufs beitragen können, wie z.B. mittels der Hemmung von Enzymen, die die Metastasierung und die Ausbreitung von Krebs erleichtern (MMPs und u-PA), und der Steigerung ihrer natürlichen Hemmer. Außerdem tragen Mikronährstoffe zur Krebsbekämpfung bei, indem sie den natürlichen Tod von Nierenkrebszellen auslösen.

MW Roomi, et al., E-Book Apoptose, Ch.1, avidscience.com
MW Roomi, et al., Oncol Rep. 2006 Nov;16(5):943-7.

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