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Pes­ti­zi­de be­ein­flus­sen Ge­ne bei Bie­nen

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Wis­sen­schaft­ler for­dern ei­ne stren­ge­re Re­gu­lie­rung von Pes­ti­zi­den, nach­dem sie fest­ge­stellt ha­ben, dass die Sub­stan­zen die Ge­ne von Hum­meln be­ein­träch­ti­gen.

KOMMENTAR

Es ist mitt­ler­wei­le un­be­streit­bar, dass Pes­ti­zi­de so­wohl die mensch­li­che Ge­sund­heit als auch die Um­welt schä­di­gen. Den­noch ig­no­rie­ren staat­li­che Auf­sichts­be­hör­den welt­weit seit vie­len Jah­ren of­fen de­ren schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen. In ei­ni­gen Län­dern, wie bei­spiels­wei­se Frank­reich, ha­ben Pes­ti­zi­de zum Aus­ster­ben Dut­zen­der Vo­gel­ar­ten ge­führt, da die In­sek­ten, von de­nen die­se sich er­näh­ren, ver­schwun­den sind.

Die Auf­sichts­be­hör­den in Eu­ro­pa ha­ben ver­sucht, mit der Be­haup­tung durch­zu­kom­men, dass mehr als 97 Pro­zent der von ih­nen un­ter­such­ten Le­bens­mit­tel che­mi­sche Rück­stän­de nur in Men­gen ent­hal­ten, die in­ner­halb der von der eu­ro­pä­i­schen Ge­setz­ge­bung zu­ge­las­se­nen Gren­zen lie­gen. Das ist of­fen­kun­dig ein Täu­schungs­ma­nö­ver, um die Öf­fent­lich­keit in die Ir­re zu füh­ren. Denn mit­nich­ten sind die auf Le­bens­mit­tel ge­sprüh­ten In­sek­ten­gif­te un­be­denk­lich für den mensch­li­chen Ver­zehr. Viel­mehr ig­no­rie­ren die Be­hör­den da­bei die to­xi­schen Ver­stär­kungs­ef­fek­te, die Kom­bi­na­tio­nen von Pes­ti­zi­den ha­ben kön­nen, wenn sie zu­sam­men auf­tre­ten. Un­ter­su­chun­gen aus Dä­ne­mark ha­ben ge­zeigt, dass selbst ge­rin­ge Do­sen von Pes­ti­zi­den ih­re ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen ge­gen­sei­tig ver­stär­ken kön­nen, so­bald sie in Kom­bi­na­tio­nen vor­kom­men.

In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wur­de Gly­pho­sat, ein weit ver­brei­te­tes Un­kraut­ver­nich­tungs­mit­tel, das mit Krebs in Ver­bin­dung ge­bracht wird, mitt­ler­wei­le in fast al­len dort kon­su­mier­ten Le­bens­mit­teln nach­ge­wie­sen. Be­kannt ist auch, dass der Gly­pho­sat­ge­halt im Kör­per von US-​Bür­gern in den letz­ten Jahr­zehn­ten deut­lich an­ge­stie­gen ist.

Die Er­kennt­nis, dass Pes­ti­zi­de die Ge­ne von Bie­nen und Hum­meln be­ein­träch­ti­gen, macht deut­lich, wie drin­gend not­wen­dig es ist, gif­ti­ge Agrar­che­mi­ka­lien zu­guns­ten na­tür­li­cher An­bau­me­tho­den auf­zu­ge­ben.

Um zu er­fah­ren, wie wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chun­gen zu­neh­mend die ge­sund­heit­li­chen Vor­tei­le von bio­lo­gisch pro­du­zier­ten Le­bens­mit­teln be­stä­ti­gen, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung auf der Webseite der Queen Mary Universität London (UK)
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