8 000 Klagen gegen Monsanto nach dem Roundup-Krebs-Urteil
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Exposition gegenüber Glyphosat-Unkrautvernichter erhöht Krebsrisiko um 41 Prozent
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Richter bestätigt Monsantos Unkrautvernichter-Urteil, reduziert aber die Schadenersatzzahlungen an einen Krebspatienten im Endstadium

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung des englischen Beitrags vom 27. Oktober 2018.

MELDUNG

Ein kalifornischer Richter hat ein Geschworenenurteil bestätigt, in welchem Monsanto dafür haftbar gemacht wurde, nicht davor gewarnt zu haben, dass sein Unkrautvernichtungsmittel Roundup Krebs auszulösen kann. Abgelehnt wurde Monsantos Forderung eines neuen Prozesses, während die Höhe des Schadensersatzes an den Hausmeister von 289 Mio. auf 78 Mio. US-Dollar herabgesetzt wurde.

KOMMENTAR

Monsanto war zuvor von einem kalifornischen Gericht zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadensersatz an den Hausmeister Dewayne Johnson verurteilt worden, der angab, der Umgang mit Roundup habe bei ihm Krebs hervorgerufen. Dem vorausgegangen war wiederum die Einstufung von Glyphosat (dem Wirkstoff des Unkrautvernichters) seitens der bei der Weltgesundheitsorganisation angesiedelten Internationalen Agentur für Krebsforschung als »⁠wahrscheinlich krebserregend für den Menschen⁠«.

Trotz der Reduktion des Schadensersatzes in diesem Urteil fangen die Probleme für Monsanto und auch für Bayer – den neuen Eigentümer des Unternehmens – gerade erst an. Der Fall von Dewayne Johnson war lediglich die erste von mindestens 4 000 weiteren Klagen in den Vereinigten Staaten, die von Menschen eingereicht wurden, die geltend machen, infolge der Exposition gegenüber Roundup Krebs oder andere schwere Gesundheitsprobleme entwickelt zu haben.

Während die Verantwortlichen des Unternehmens öffentlich versprochen haben, die Klagen ›⁠energisch⁠‹ zu bekämpfen, werden sie hinter den Kulissen gewiss feststellen, einen wichtigen Testfall verloren zu haben. Da ein juristischer Präzedenzfall geschaffen wurde, könnten sich die Kosten für die Beilegung der Fälle allein in den Vereinigten Staaten auf viele Milliarden Dollar belaufen. Für gesundheitsbewusste Bürger auf der ganzen Welt hingegen wird dies zweifellos ein Grund zum Feiern sein; ein Schritt in Richtung einer sichereren Lebensmittelversorgung und einer saubereren, gesünderen Umwelt.

Lesen Sie hier den Artikel im Daily Telegraph (UK)
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