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Vitamin-D-Mangel kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung des englischen Beitrags vom 11. Juni 2018.

MELDUNG

Frauen, die nicht genügend Vitamin D erhalten, haben es einer Studie zufolge nicht nur schwerer, schwanger zu werden, sondern sie haben auch ein höheres Risiko für eine Fehlgeburt.

KOMMENTAR

Es besteht kein Zweifel daran, dass eine unzureichende Mikronährstoffversorgung – und sei es nur ein einziger – negative Auswirkungen auf eine Schwangerschaft haben kann. Während eine optimale Versorgung mit sämtlichen Mikronährstoffen jederzeit gewährleistet sein muss, um eine gute Gesundheit zu sicherzustellen, wird dieser Anspruch in der Schwangerschaft noch kritischer, da die Mutter nicht nur für sich selbst, sondern auch für das sich entwickelnde Kind ausreichende Mengen zu sich nehmen muss. In dieser Hinsicht fallen die ersten Tage und Wochen der Schwangerschaft, in denen eine Frau vielleicht noch gar nicht weiß, dass sie schwanger ist, ganz besonders ins Gewicht.

Die Entwicklung der Plazenta ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür. Die Plazenta ist ein hochgradig vaskuläres (durchblutetes) Organ, das für den Austausch von Nährstoffen und Abfallprodukten zwischen der Mutter und dem sich entwickelnden Fötus unerlässlich ist und sich in den ersten Wochen der Schwangerschaft bildet. Die Plazenta produziert auch Hormone, die für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft bis zum Ende der Schwangerschaft erforderlich sind, und bereitet das Brustgewebe der Mutter auf das Stillen des Babys vor. Wenn eine Frau in den ersten Tagen der Schwangerschaft nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, führt dies zu einer ungenügenden Entwicklung der Plazenta. Dies ist später nur schwer zu korrigieren und beeinträchtigt die Entwicklung des Fötus.

Wenn Sie mehr über die Bedeutung von Mikronährstoffen während der Schwangerschaft erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen, den ersten und zweiten Teil des Sonderartikels über Schwangerschaft auf unserer Webseite zu lesen.

Lesen Sie hier den Artikel auf der Webseite des Independent (UK)