Eine neue Ära in der Medizin
Oktober 10, 2022
Viele schwangere Frauen erhalten keine Information über die Erhöhung der Jod- und Folsäurezufuhr
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Schwangere erhalten nicht genügend Omega-3

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung des englischen Beitrags vom 2. Oktober 2017.

MELDUNG

Die erste Studie über die Zufuhr von mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren bei schwangeren Frauen in Neuseeland hat ergeben, dass nur 30 Prozent die empfohlene Tagesmenge zu sich nehmen.

KOMMENTAR

Omega-3-Fettsäuren spielen unser ganzes Lebens hindurch eine tragende Rolle für die Er­haltung unserer Gesund­heit. Beson­ders hervor ragen die Omega-3-Fett­säuren EPA (Eicosa­pentaen­säure) und DHA (Docosa­hexaen­säure), da der mensch­liche Körper sie nur in be­grenz­ten Mengen her­stel­len kann. Sie sind aller­dings für das ein­wand­freie Funk­tio­nieren von Herz, Gehirn, Augen und anderen Organen un­be­dingt er­for­der­lich. Es ist also nur folge­richtig, wenn die For­schung darauf hin­weist, dass eine Er­gän­zung unserer Er­näh­rung mit diesen lebens­wichtigen Mikro­nähr­stof­fen eine Viel­zahl be­ein­drucken­der Vor­teile für unsere Ge­sund­heit zu bieten ver­mag.

Die Omega-3-Fettsäuren sind jedoch nicht die einzigen Mikro­nähr­stof­fe, die der Körper in opti­maler Menge be­nötigt, um eine gute Ge­sund­heit zu ge­währ­leisten. Vita­mine, Mineral­stof­fe, Ami­no­säu­ren und Spuren­ele­mente, spielen eben­falls eine wichtige Rolle.

Überdies ist es wichtig zu wissen, dass in der Schwanger­schaft der Be­darf des weib­lichen Orga­nis­mus an Mikro­nähr­stof­fen steigt. Dieser er­höhte Be­darf muss an­ge­mes­sen ge­deckt werden, da die rich­tige Er­näh­rung für den sich ent­wickeln­den Fötus lebens­wichtig ist. Andern­falls wirkt sich eine un­zu­rei­chen­de Zu­fuhr von Mikro­nähr­stof­fen in jeder Phase der Schwanger­schaft auf die Organ­sys­teme, das Ge­burts­ge­wicht und sogar das Über­leben des Babys aus. Weitere Infor­ma­tionen über die Be­deu­tung von Mikro­nähr­stof­fen in der Schwanger­schaft finden Sie in den Teilen eins und zwei des Sonder­bei­trags vom Dr. Rath For­schungs­institut auf unserer Web­seite.

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