Nahrungsergänzung vor und während der Schwangerschaft verringert das Risiko einer Frühgeburt
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Vitamin B12-Mangel steigert das Risiko von Depressionen

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung des englischen Beitrags vom 21. Januar 2022.

Meldung

„Wis­sen­schaft­ler der Irish Lon­gi­tu­di­nal Stu­dy on Ageing ha­ben neue For­schungs­er­geb­nis­se ver­öf­fent­licht, die den Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Fo­lat- und Vi­ta­min-​B12-​Sta­tus und dem Auf­tre­ten de­pres­si­ver Symp­tome un­ter­su­chen.“
[Quelle: Medicalexpress.com]

Kommentar

Von De­pres­sio­nen be­trof­fen sind Sta­tis­ti­ken der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion zu­fol­ge welt­weit min­des­tens 264 Mil­li­o­nen Men­schen. Die­se Zahl dürf­te wohl noch nie­drig an­ge­setzt sein, da vie­le Men­schen ih­ren Ärz­ten das Pro­blem nicht mel­den. Vie­le Me­di­ka­men­te, die ge­gen De­pres­sio­nen ver­schrie­ben wer­den, wei­sen Ne­ben­wir­kun­gen auf und ha­ben ein Sucht­po­ten­tial. Da­her sind wirk­sa­me und si­che­re al­ter­na­tive Lö­sun­gen drin­gend er­for­der­lich.

Viel­ver­spre­chend ist so­mit ei­ne 2016 ver­öf­fent­lich­te Stu­die, in der fest­ge­stellt wur­de, dass Ome­ga-​3-​Fett­säu­ren so­gar die Symp­to­me ei­ner schwe­ren de­pres­si­ven Stö­rung lin­dern kön­nen. Bei der Un­ter­su­chung von 13 ran­do­mi­sier­ten, pla­ce­bo­kon­trol­lier­ten Stu­dien mit 1 233 Teil­neh­mern, die an der Er­kran­kung lit­ten, stell­ten die For­scher fest, dass hö­he­re Do­sen von Ei­co­sa­pen­ta­en­säu­re (EPA) be­son­ders nütz­lich wa­ren.

An­de­re Un­ter­su­chun­gen ha­ben ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Man­gel an B-​Vi­ta­mi­nen und De­pres­sio­nen her­ge­stellt. Es ist wis­sen­schaft­lich er­wie­sen, dass Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel, die die­sen Mi­kro­nähr­stoff-​Kom­plex ent­hal­ten, die Be­hand­lungs­er­geb­nis­se von De­pres­sio­nen ver­bes­sern kön­nen.

Ei­ne 2017 ver­öf­fent­lich­te kli­ni­sche Stu­die er­gab, dass Mag­ne­sium-​Prä­pa­ra­te bei der Be­hand­lung von leich­ten bis mit­tel­schwe­ren De­pres­sio­nen wirk­sam sind. Die For­scher zeig­ten, dass die täg­li­che Er­gän­zung von Mag­ne­sium zu ei­nem deut­li­chen Rück­gang der De­pres­sions- und Angst­symp­to­me führt, un­ab­hän­gig von Al­ter, Ge­schlecht, Aus­gangs­schwe­re der De­pres­sion oder der Ein­nah­me von An­ti­de­pres­si­va. Die Stu­die stellt fest, dass Mag­ne­sium schnell wirkt und gut ver­träg­lich ist, und kommt zu dem Schluss, dass es ei­ne si­che­re re­zept­freie Al­ter­na­ti­ve zu phar­ma­zeu­ti­schen An­sät­zen sein kann.

Die­ser Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te in­for­miert Sie über For­schungs­er­geb­nis­se, die zei­gen, dass ei­ne vi­ta­min­rei­che me­di­ter­ra­ne Er­näh­rung De­pres­sio­nen vor­beu­gen kann.