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Mai 12, 2024
Ame­ri­ka­ner im WHO-​Team zur Er­for­schung des Ur­sprungs von COVID-​19 be­strei­tet, dass sei­ne ›⁠ge­fähr­li­che For­schung⁠‹ die Pan­de­mie ver­ur­sacht hat
Mai 12, 2024

Öffent­li­che Ge­sund­heit mas­siv von Kon­zer­nen be­ein­träch­tigt, die mit un­ver­gäng­li­chen Che­mi­ka­lien, fos­si­len Brenn­stof­fen und ul­tra-​ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln ihr Geld ver­die­nen

Meldung

Fak­to­ren jen­seits un­se­rer Kon­trol­le ha­ben ei­nen gro­ßen Ein­fluss auf un­se­re Ge­sund­heit – ins­be­son­de­re krank­ma­chen­de oder le­bens­ge­fähr­den­de Er­zeug­nis­se, die von mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­nen her­ge­stellt und rou­ti­ne­mä­ßig ver­kauft wer­den..
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Durch den Ver­kauf von fos­si­len Brenn­stof­fen, ex­trem ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln und Pro­duk­ten, die so­ge­nann­te ›⁠un­ver­gäng­li­che Che­mi­ka­lien⁠‹ ent­hal­ten – so be­zeich­net, weil sie in der Um­welt nicht ab­ge­baut wer­den –, üben mul­ti­na­tio­na­le Kon­zer­ne ei­nen er­heb­li­chen Ein­fluss auf die öf­fent­li­che Ge­sund­heit aus. Die Wis­sen­schaft weist zu­neh­mend nach, dass die Ex­po­si­tion ge­gen­über die­sen Pro­duk­ten je­des Jahr welt­weit zu Mil­li­o­nen von To­des­fäl­len führt. In dem Be­mü­hen, ei­ni­ge der be­las­tends­ten Be­wei­se ver­schwin­den zu las­sen, ha­ben die Her­stel­ler ge­zielt For­schungs­er­geb­nis­se un­ter­drückt, die ih­ren Pro­fi­ten zu­wi­der lau­fen.

Be­son­ders be­sorg­nis­er­re­gend ist die zu­neh­men­de Ver­brei­tung von ›⁠ewi­gen Che­mi­ka­lien⁠‹ in der Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung. In den letz­ten Jah­ren wur­den bei­spiels­wei­se auf Obst und Ge­mü­se, das in der Eu­ro­pä­i­schen Un­ion ver­kauft wird, deut­lich mehr Rück­stän­de von Per­fluor­al­kyl- und Po­ly­fluor­al­kyl­sub­stan­zen (PFAS) ge­fun­den. Bei PFAS han­delt es sich um ei­ne gro­ße, kom­ple­xe Grup­pe syn­the­ti­scher Che­mi­ka­lien, die seit den 1950er Jah­ren in ver­schie­de­nen Kon­sum­gü­tern ver­wen­det wer­den. Sie sor­gen un­ter an­de­rem da­für, dass Le­bens­mit­tel nicht an der Ver­packung oder am Koch­ge­schirr haf­ten blei­ben, sie ma­chen Klei­dung und Tep­pi­che schmutz­ab­wei­send oder die­nen als Lösch­schaum. Die For­schung hat die­se Che­mi­ka­lien mit Nie­ren­zell­kar­zi­no­men bei Frau­en und chro­ni­scher lym­pha­ti­scher Leu­kä­mie⁠/​klein­zel­li­gem lym­pho­zy­ti­schem Lym­phom bei Män­nern in Ver­bin­dung ge­bracht. Auch gibt es Hin­wei­se da­rauf, dass die Sub­stan­zen mit Schild­drü­sen­krebs ver­knüpft sind.

PFAS werden in den USA in fast der Hälf­te der Lei­tungs­was­ser­pro­ben nach­ge­wie­sen. Mehr da­zu er­fah­ren Sie in die­sem Bei­trag auf un­se­rer Web­sei­te.