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Gärt­ner mit 78 Mil­li­o­nen Dol­lar ent­schä­digt, weil er we­gen des Un­kraut­ver­nich­ters Round­up Krebs be­kom­men hat

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Meldung

Einem Gärt­ner aus Penn­syl­va­nia wird ei­ne Ent­schä­di­gung in Hö­he von 78 Mil­li­o­nen Dol­lar zu­ge­spro­chen, nach­dem ein Ge­richt fest­ge­stellt hat, dass Round­up, ein Un­kraut­ver­nich­tungs­mit­tel auf Gly­pho­sat­ba­sis, sei­nen Blut­krebs ver­ur­sacht hat.
[Quelle: dailymail.co.uk]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Der Gärt­ner Wil­liam Me­lis­sen aus Penn­syl­va­nia hat­te fast 30 Jah­re lang das Un­kraut­ver­nich­tungs­mit­tel Round­up ver­wen­det, be­vor bei ihm im Jahr 2020 ein Non-​Hodg­kin-​Lym­phom, ei­ne Art Blut­krebs, dia­gnos­ti­ziert wur­de. Er und sei­ne Frau Mar­ga­ret ver­klag­ten Ba­yer, den heu­ti­gen Ei­gen­tü­mer des Un­ter­neh­mens Mon­san­to (dem ur­sprüng­li­chen Her­stel­ler von Round­up), im Jahr 2021 mit dem Ar­gu­ment, das Pro­dukt ha­be sei­ne Krank­heit ver­ur­sacht. Ein Ge­schwo­re­nen­ge­richt in Phi­la­del­phia gab den Me­lis­sens Recht und sprach ih­nen 3 Mil­li­o­nen Dol­lar Ent­schä­di­gungs­zah­lung so­wie 75 Mil­li­o­nen Dol­lar Straf­scha­den­er­satz zu.

Der Fall ist Teil ei­ner an­hal­ten­den Kon­tro­ver­se um Gly­pho­sat, den Haupt­be­stand­teil von Round­up. Ei­ne Stu­die aus dem Jahr 2022 er­gab, dass die Che­mi­ka­lie bei 80 Pro­zent der Ame­ri­ka­ner im Urin nach­weis­bar ist. Die­se weit um­fäng­li­che­re Be­las­tung stei­ger­te die all­ge­mei­nen Be­den­ken. Im­mer­hin wur­de Gly­pho­sat be­reits 2015 von der In­ter­na­tio­na­len Agen­tur für Krebs­for­schung der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion als »⁠wahr­schein­lich krebs­er­re­gend für den Men­schen⁠« ein­ge­stuft, und der Bun­des­staat Ka­li­for­nien schreibt vor, Warn­hin­wei­se auf den Pro­duk­ten, die die­se Che­mi­ka­lie ent­hal­ten, aufzubringen, da­mit er­kenn­bar ist, dass sie mit Krebs in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den.

Als Ba­yer im Jahr 2018 Mon­san­to über­nahm, sah es sich, wie zu er­war­ten war, mit zahl­rei­chen Kla­gen im Zu­sam­men­hang mit Round­up kon­fron­tiert. Zwar konn­te das Un­ter­neh­men bis­her die Mehr­zahl der vor Ge­richt ge­brach­ten Fäl­le für sich ent­schei­den, muss­te al­ler­dings in meh­re­ren Fäl­len mil­li­o­nen­schwe­re Ur­tei­le ein­stecken. Hin­zu kommt, dass Ba­yer un­ge­ach­tet der vie­len ge­richt­li­chen Sie­ge ei­ne be­trächt­li­che Men­ge von Kla­gen durch kost­spie­li­ge Ver­glei­che bei­leg­te, da­run­ter die Sum­me von 10,9 Mil­li­ar­den US-​Dol­lar im Jahr 2020 für Zehn­tau­sen­de Klä­ger.

Wenn Sie mehr über die schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen von Round­up er­fah­ren möch­ten, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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