Selbst schwe­re Dür­re hält uns nicht da­von ab, die Ge­sund­heit zu ver­bes­sern und das Le­ben in Sim­bab­we zu ver­än­dern
15. Oktober 2024
Stu­die zeigt, dass gän­gi­ge Brust­krebs­be­hand­lun­gen den Al­te­rungs­pro­zess be­schleu­ni­gen kön­nen
19. Oktober 2024

Gla­xo­Smith­Kline kauft sich mit 2,2 Mil­li­ar­den Dol­lar aus Zan­tac-​Krebs­vor­wür­fen her­aus

Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Meldung

Bis zu 2,2 Mil­li­ar­den Dol­lar will der bri­ti­sche Phar­ma­rie­se Gla­xo­Smith­Kline (GSK) auf­wen­den, um Tau­sen­de von Kla­gen vor US-​Ge­rich­ten bei­zu­le­gen, die gel­tend ma­chen, dass Zantac, ei­ne vom Markt ge­zo­ge­ne Ver­sion sei­nes Me­di­ka­ments ge­gen Sod­bren­nen, Krebs ver­ur­sacht.
[Quelle: bbc.co.uk]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Zwar sind mit die­sem Ver­gleich an­schei­nend 93 Pro­zent der Kla­gen ge­gen GSK bei­ge­legt, doch be­haup­tet das Un­ter­neh­men nach wie vor, dass es an­geb­lich kei­ne zu­ver­läs­si­gen Be­wei­se für ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen Zan­tac und Krebs gibt. Be­zeich­nen­der­wei­se hat sich GSK je­doch be­reit er­klärt, 70 Mil­li­o­nen Dol­lar zu zah­len, um ei­nen Fall bei­zu­le­gen, in dem durch ei­nen Whistle­blower be­haup­tet wur­de, das Un­ter­neh­men ha­be Krebs­ri­si­ken im Zu­sam­men­hang mit dem Me­di­ka­ment ver­schwie­gen.

Zan­tac wur­de 1983 erst­mals in den USA zu­ge­las­sen und ent­wickel­te sich schnell zum welt­weit meist­ver­kauf­ten Me­di­ka­ment mit ei­nem Jah­res­um­satz von über 1 Mil­li­ar­de US-​Dol­lar. Die ame­ri­ka­ni­schen Auf­sichts­be­hör­den nah­men es je­doch 2020 vom Markt, weil sie be­fürch­te­ten, dass sich der Wirk­stoff des Me­di­ka­ments, Ra­ni­ti­din, bei Hit­ze­ein­wir­kung in ei­ne krebs­er­re­gen­de Sub­stanz ver­wan­deln könn­te. Dies führ­te zu ei­ner Wel­le von Kla­gen ge­gen Phar­ma­un­ter­neh­men, die an der Her­stel­lung und dem Ver­kauf des Me­di­ka­ments be­tei­ligt wa­ren. Da­run­ter wa­ren nicht nur GSK, son­dern auch Pfi­zer, Sa­no­fi und Boeh­rin­ger In­gel­heim.

Wäh­rend Pfi­zer und Sa­no­fi zu­ge­stimmt ha­ben, die Kla­gen zu ver­glei­chen, hat Boeh­rin­ger In­gel­heim noch kei­ne grö­ße­ren Ver­glei­che ge­schlos­sen. Zwi­schen­zeit­lich kam mit Zan­tac 360 ei­ne an­der­wei­ti­ge Arz­nei­mit­tel­for­mu­lie­rung auf den Markt, die kein Ra­ni­ti­din ent­hält.

Wie ei­ni­ge gän­gi­ge Me­di­ka­men­te ge­gen Sod­bren­nen nach­weis­lich den Eis­en­spie­gel im Kör­per her­ab­set­zen, er­fah­ren Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

Share this post: