

Forscher haben fast 200 Chemikalien identifiziert, die bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen verwendet werden, obwohl sie möglicherweise das Brustkrebsrisiko erhöhen können.
[Quelle: independent.co.uk]

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Zu den ermittelten Chemikalien gehören Stoffe wie Polystyrol und Polyamid, die häufig in Styroporbehältern und Plastikküchenutensilien vorkommen. Die in der Fachzeitschrift Frontiers in Toxicology veröffentlichte Studie ist Teil einer laufenden Forschungsarbeit, in der bereits über 900 Chemikalien als potentielle Mamma-Karzinogene identifiziert wurden.
Die Forscher weisen darauf hin, dass die betreffenden Chemikalien nicht nur aus Verpackungen, sondern auch aus Verarbeitungsgeräten, Küchenutensilien und Geräten wie Wasserkochern in Lebensmittel übergehen. Hitze, lange Aufbewahrungszeiten und die Art der gelagerten Lebensmittel – insbesondere solche mit einem höheren Fettgehalt sind anfällig – können das Risiko des Übertretens der Chemikalien erhöhen.
Die Forscher fordern strengere Vorschriften für die in Lebensmittelverpackungen verwendeten Substanzen und verlangen, dass moderne Testmethoden wie toxikologische Untersuchungen angewendet werden, bevor diese Materialien auf den Markt kommen. Frühere Ergebnisse haben bestimmte Chemikalien wie Perfluoroctansäure (PFOA), die bis 2013 in Teflon-Kochgeschirr verwendet wurde, mit Hodenkrebs in Verbindung gebracht, was unterstreicht, wie wichtig es ist, die Sicherheitsvorschriften für lebensmittelbezogene Produkte zu aktualisieren.
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