

Ein systemweites präoperatives Ernährungsprogramm verbessert die Ergebnisse für die Patienten und bietet das Potential für erhebliche Kosteneinsparungen für die Gesundheitssysteme, so eine neue Studie.
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Eine wissenschaftliche und medizinische Tatsache ist, dass viele Fehlbildungen von Narbengewebe oder langwierige und komplizierte Genesungsprozesse nach chirurgischen Eingriffen durch die einfache Maßnahme der Einnahme der richtigen Mikronährstoffe vermieden werden können. Dies ist jedoch keine neue Erkenntnis.
Bereits 1937 stellten Chirurgen der Harvard Medical School fest, wie wichtig Vitamin C für die Wundheilung bei Patienten ist, die sich von einer Operation erholen. Sie stellten fest, dass »das spontane Aufbrechen einer chirurgischen Wunde in Abwesenheit einer Infektion relativ häufig bei Patienten mit einer krebstypischen Kachexie, bei geschwächten Personen und bei jungen Patienten auftritt, insbesondere bei solchen, die eine angeborene Anomalie des Magen-Darm-Trakts haben«. Ihre Empfehlung, Vitamin C zu verabreichen, stützte sich auf ihre anschließenden Beobachtungen, dass die Wundheilung bei unzureichend Vitamin C gestört ist und dass die Vitamin-C-Spiegel bei ihren Patienten tatsächlich mangelhaft waren.
Obwohl diese Informationen auch heute noch relevant sind, werden sie in der modernen medizinischen Praxis in der Regel verkannt. Wie diese jüngste Studie jedoch richtig darlegt, können geeignete Ernährungsprogramme die Ergebnisse der Patienten verbessern und überdies den Gesundheitssystemen erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen.
Weitere Informationen über die Verwendung von Vitamin C und anderen Mikronährstoffen zur Wundheilung und zur Förderung der Genesung nach einer Operation finden Sie in diesem Artikel auf unserer Webseite.