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Nie­dri­ge Zink­kon­zen­tra­tio­nen bei Pa­tien­ten mit Le­ber­zir­rho­se und he­pa­ti­scher En­ze­pha­lo­pa­thie

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Meldung

Neue For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen, dass bei Pa­tien­ten mit Le­ber­zir­rho­se und he­pa­ti­scher En­ze­pha­lo­pa­thie häu­fig ein Zink­man­gel im Se­rum be­steht.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Die im Jour­nal of Fa­mi­ly Me­di­cine and Pri­ma­ry Care ver­öf­fent­lich­te Stu­die zeigt ei­nen sig­ni­fi­kan­ten Zu­sam­men­hang zwi­schen nie­dri­gen Se­rum­zink­spie­geln und Pa­tien­ten mit Le­ber­zir­rho­se und he­pa­ti­scher En­ze­pha­lo­pa­thie (HE) auf. HE ist ei­ne erns­te, doch po­ten­tiell re­ver­sib­le Er­kran­kung, die Per­so­nen mit fort­ge­schrit­te­ner Le­ber­funk­tions­stö­rung be­tref­fen kann. Sie ist durch ei­ne Rei­he neu­ro­psy­chi­a­tri­scher und neu­ro­mus­ku­lä­rer Ano­ma­lien ge­kenn­zeich­net, die auf die An­samm­lung to­xi­scher Sub­stan­zen im Blut­kreis­lauf zu­rück­zu­füh­ren sind und letzt­lich die Ge­hirn­funk­tion be­ein­träch­ti­gen.

In der von For­schern in In­dien durch­ge­führ­ten Stu­die wur­de der Zink­ge­halt im Se­rum von 150 Pa­tien­ten mit Le­ber­zir­rho­se und HE un­ter­sucht. Die Er­geb­nis­se zeig­ten, dass die Mehr­heit die­ser Pa­tien­ten an Zink­man­gel litt. Es ist be­zeich­nend, dass bei Pa­tien­ten mit nie­dri­ge­ren Se­rum­zink­spie­geln die Wahr­schein­lich­keit ei­nes schwe­ren Krank­heits­ver­laufs hö­her war. Deut­lich er­nie­drigt war der Zink­spie­gel bei den Pa­tien­ten, die star­ben. Teil der Be­hand­lungs­stra­te­gie, so die Emp­feh­lung der For­scher, soll­te da­her ei­ne früh­zei­ti­ge Er­ken­nung des Zink­sta­tus und ge­ge­be­nen­falls des­sen Sup­ple­men­tie­rung sein, um die Ver­schlim­me­rung von HE zu ver­hin­dern.

Meh­re­re frei ver­käuf­li­che Schmerz­mit­tel kön­nen Le­ber­schä­den her­vor­ru­fen. Wie Mi­kro­nähr­stof­fe die­se fol­gen­schwe­ren Ne­ben­wir­kun­gen ver­rin­gern kön­nen, le­sen Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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