

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass bei Patienten mit Leberzirrhose und hepatischer Enzephalopathie häufig ein Zinkmangel im Serum besteht.
[Quelle: medicalxpress.com]

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Die im Journal of Family Medicine and Primary Care veröffentlichte Studie zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen niedrigen Serumzinkspiegeln und Patienten mit Leberzirrhose und hepatischer Enzephalopathie (HE) auf. HE ist eine ernste, doch potentiell reversible Erkrankung, die Personen mit fortgeschrittener Leberfunktionsstörung betreffen kann. Sie ist durch eine Reihe neuropsychiatrischer und neuromuskulärer Anomalien gekennzeichnet, die auf die Ansammlung toxischer Substanzen im Blutkreislauf zurückzuführen sind und letztlich die Gehirnfunktion beeinträchtigen.
In der von Forschern in Indien durchgeführten Studie wurde der Zinkgehalt im Serum von 150 Patienten mit Leberzirrhose und HE untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Mehrheit dieser Patienten an Zinkmangel litt. Es ist bezeichnend, dass bei Patienten mit niedrigeren Serumzinkspiegeln die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs höher war. Deutlich erniedrigt war der Zinkspiegel bei den Patienten, die starben. Teil der Behandlungsstrategie, so die Empfehlung der Forscher, sollte daher eine frühzeitige Erkennung des Zinkstatus und gegebenenfalls dessen Supplementierung sein, um die Verschlimmerung von HE zu verhindern.
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