

Tödliche synthetische Opioide wurden erstmals in australischen Abwässern nachgewiesen, wie eine internationale Untersuchung unter Leitung von Forschern der Universität Queensland ergab..
[Quelle: medicalxpress.com]

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Diese Entdeckung folgt auf eine 2011 veröffentlichte Studie, bei der fast 70 verschiedene Arzneimittel in Insekten und Spinnen in Flüssen um Melbourne, Australien, gefunden wurden. Seinerzeit äußerten sich die Forscher besorgt darüber, dass Forellen und andere Raubtiere, die sich von diesen Gliedertieren ernähren, unentwegt bestimmten Medikamenten, wie z. B. Antidepressiva, ausgesetzt sind, und das in Konzentrationen, die bis zur Hälfte dessen reichen, was Menschen verschrieben wird. Die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie stellte einen weiteren Beleg für die gefährlichen Auswirkungen der Pharmaindustrie auf Nahrungsketten, Wasserversorgung und Umwelt dar.
Weltweit ist das Bild kaum anders. Eine im Jahr 2022 veröffentlichte Analyse ergab, dass mehr als 40 Prozent der Flüsse weltweit mit Arzneimitteln verunreinigt sein könnten. Die in der Fachzeitschrift Environmental Toxicology and Chemistry veröffentlichte Studie ergab, dass an 461 von 1 052 Messstationen in 104 Ländern Medikamentenkonzentrationen festgestellt wurden, die als besorgniserregend gelten. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Verschmutzung durch Arzneimittel ein globales Problem ist, und stellten fest, dass dringend daran gearbeitet werden muss, die Kontaminationen in den Flüssen auf ein akzeptables Niveau zu senken.
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