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Der Kon­takt mit meh­re­ren Pes­ti­zi­den er­höht das Krebs­ri­si­ko bei Kin­dern

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Meldung

Einer Kom­bi­na­tion von Pes­ti­zi­den aus­ge­setzt zu sein, er­höht das Ri­si­ko von Krebs­er­kran­kun­gen bei Kin­dern sig­ni­fi­kant ver­gli­chen mit der Ex­po­si­tion ge­gen­über nur ei­nem Pes­ti­zid, so das Er­geb­nis der ers­ten For­schungs­ar­beit die­ser Art.
[Quelle: theguardian.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Ganz so neu, wie be­haup­tet, ist das Er­geb­nis die­ser Stu­die nicht. Be­reits 2015 zeig­ten For­schungs­er­geb­nis­se aus Dä­ne­mark sehr deut­lich, dass die ge­sund­heit­li­chen Aus­wir­kun­gen von Che­mi­ka­lien in un­se­ren Le­bens­mit­teln mög­li­cher­wei­se we­sent­lich schäd­licher sind als ur­sprüng­lich be­haup­tet. In An­er­kennt­nis der Tat­sa­che, dass der­lei Che­mi­ka­lien nicht ein­zeln, son­dern als Gift-​Cock­tails auf­ge­nom­men wer­den, wur­den 2015 die Un­ter­su­chun­gen vom Na­tio­na­len Le­bens­mit­tel­ins­ti­tut an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dä­ne­mark durch­ge­führt. Sie be­leg­ten, dass selbst ge­rin­ge Do­sen von Sub­stan­zen wie Pes­ti­zi­den und po­ly­chlo­rier­ten Bi­phe­ny­len (PCB) ih­re ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen ge­gen­sei­tig ver­stär­ken kön­nen, wenn sie in Kom­bi­na­tion vor­lie­gen. Die­se Er­kennt­nis be­stä­tig­te im Grun­de Be­fürch­tun­gen, die wir schon Jah­re zu­vor ge­äu­ßert hat­ten.

Der tra­di­tio­nel­le An­satz der Ri­si­ko­be­wer­tung von che­mi­schen Stof­fen in Nah­rungs­mit­teln hat – zum of­fen­sicht­li­chen Vor­teil der Her­stel­ler – nur die Aus­wir­kun­gen je­der ein­zel­nen Ver­bin­dung be­rück­sich­tigt. Selbst auf der Ebe­ne der glo­ba­len Re­gu­lie­rungs­be­hör­den wur­de die Tat­sa­che, dass Pes­ti­zi­de, künst­li­che Le­bens­mit­tel­zu­satz­stof­fe und an­de­re syn­the­ti­sche Sub­stan­zen nicht iso­liert, son­dern in Kom­bi­na­tion mit­ein­an­der kon­su­miert wer­den, nicht wirk­lich be­rück­sich­tigt. Die ku­mu­la­ti­ve Lang­zeit­wir­kung, die die Auf­nah­me meh­re­rer Che­mi­ka­lien auf die Ge­sund­heit der Men­schen hat, wur­de da­her weit­ge­hend ig­no­riert.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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