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Vi­ta­min D kann Darm­krebs­ri­si­ko um fast 60 Pro­zent sen­ken

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Image: Adobe Stock

Die täg­li­che Ein­nah­me von Vi­ta­min D kann das Darm­krebs­ri­si­ko deut­lich sen­ken und die Über­le­bens­chan­cen von Men­schen, bei de­nen die Krank­heit dia­gnos­ti­ziert wur­de, ver­bes­sern, wie ei­ne um­fang­rei­che, neue Me­ta­ana­ly­se zeigt. Die Aus­wer­tung der Da­ten von über 1,3 Mil­li­o­nen Men­schen er­gab, dass ei­ne op­ti­ma­le Vi­ta­min-​D-​Zu­fuhr das Ri­si­ko, an Darm­krebs zu er­kran­ken, um bis zu 58 Pro­zent sen­ken und gleich­zei­tig die Über­le­bens­aus­sich­ten der Pa­tien­ten ver­bes­sern könn­te. Die Er­geb­nis­se sind ein wei­te­rer Be­leg da­für, dass ein wis­sen­schaft­lich fun­dier­ter, nähr­stoff­be­zo­ge­ner An­satz Krebs er­folg­reich vor­beu­gen und be­kämp­fen kann.

In der von un­ga­ri­schen For­schern in der Fach­zeit­schrift Nu­trients ver­öf­fent­lich­ten Ana­ly­se wird dar­ge­legt, dass Vi­ta­min-​D-​Man­gel heu­te ei­nes der am wei­tes­ten ver­brei­te­ten Er­näh­rungs- und Ge­sund­heits­pro­ble­me ist und so­mit ei­ne be­deu­ten­de glo­ba­le Her­aus­for­de­rung für die öf­fent­li­che Ge­sund­heit dar­stellt. Welt­weit, so die Au­to­ren, wird die Prä­va­lenz des Vi­ta­min-​D-​Man­gels auf 30 bis 50 Pro­zent ge­schätzt, wo­bei die Ra­ten in be­stimm­ten Be­völ­ke­rungs­grup­pen noch hö­her sind. Be­zeich­nen­der­wei­se sind nie­dri­ge Wer­te die­ses Nähr­stoffs eng mit ei­nem er­höh­ten Darm­krebs­ri­si­ko ver­knüpft. Die­ser Zu­sam­men­hang wird in­zwi­schen in meh­re­ren Stu­dien als be­deu­ten­der Ri­si­ko­fak­tor her­vor­ge­ho­ben.

Das Ri­si­ko ver­rin­gern und das lang­fris­ti­ge Über­le­ben ver­bes­sern

Die Meta-​Ana­ly­se un­ter­such­te 50 be­ste­hen­de Stu­dien mit 1 305 997 Teil­neh­mern und kam zu dem Er­geb­nis, dass ei­ne an­ge­mes­se­ne Vi­ta­min-​D-​Zu­fuhr mit ei­ner Ver­rin­ge­rung des Ri­si­kos, an Darm­krebs zu er­kran­ken, zwi­schen 25 und 58 Pro­zent ver­bun­den ist. In­te­res­san­ter­wei­se stell­te ei­ne der in der Aus­wer­tung zi­tier­ten Stu­dien fest, dass je­de Er­hö­hung der Vi­ta­min-​D-​Zu­fuhr um 100 IE (2,5 µg) pro Tag das Darm­krebs­ri­si­ko um 4 Pro­zent senkt. Die­ser Zu­sam­men­hang wur­de zu­dem un­ab­hän­gig von Ge­schlecht, Tu­mor­lo­ka­li­sa­tion oder geo­gra­fi­scher Re­gion be­ob­ach­tet. Ei­ne an­de­re zi­tier­te Stu­die er­gab, dass ei­ne Vi­ta­min-​D-​Sup­ple­men­tie­rung in ei­ner Do­sis zwi­schen 500 IE (12,5 µg) und 2 000 IE (50 µg) pro Tag das Auf­tre­ten von Dick­darm­krebs re­du­zier­te und das Lang­zeit­über­le­ben der Pa­tien­ten ver­bes­ser­te. Die Me­ta-​Ana­ly­se legt nahe, dass ei­ne täg­li­che Do­sis von 2 000 IE die op­ti­ma­le Min­dest­zu­fuhr für Er­wach­se­ne mit Nor­mal­ge­wicht ist.

In der Stu­die wird auch auf­ge­zeigt, dass Vi­ta­min D zur Ge­sund­er­hal­tung des Darms bei­trägt, in­dem es die Ver­meh­rung gu­ter Bak­te­rien för­dert, die Schutz­bar­rie­re des Darms stärkt und Ent­zün­dun­gen ver­rin­gert. So ist be­legt, dass ein nie­dri­ger Vi­ta­min-​D-​Spie­gel zu mehr schäd­li­chen Bak­te­rien und Ent­zün­dun­gen im Darm füh­ren kann, was das Krebs­ri­si­ko er­höht. Die For­scher stel­len fest, dass die Ein­nah­me von Vi­ta­min-​D-​Prä­pa­ra­ten in ei­ner Do­sis von 4 000 IE (100 µg) pro Tag nach­weis­lich die nütz­li­chen Bak­te­rien för­dert und die Darm­ge­sund­heit ver­bes­sert, was die Ent­ste­hung von Krebs er­schwert.

Der An­satz der Zel­lu­lar Me­di­zin bei Dick­darm­krebs

Letzt­end­lich geht es bei der er­folg­rei­chen Vor­beu­gung von Darm­krebs na­tür­lich um mehr als nur die Op­ti­mie­rung des Vi­ta­min-​D-​Spie­gels. Frü­he­re For­schun­gen ha­ben ge­zeigt, dass die Krank­heit bei­spiels­wei­se auch mit ei­nem nie­dri­gen Vi­ta­min-​E-​Spie­gel ver­bun­den ist. Für ei­ne op­ti­ma­le Vor­beu­gung und Kon­trol­le die­ses Kreb­ses be­darf es al­so ei­ner syn­er­gis­ti­schen Kom­bi­na­tion von Mi­kro­nähr­stof­fen.

Von Wis­sen­schaft­lern des Dr. Rath For­schungs­in­sti­tuts durch­ge­führ­te Stu­dien ha­ben wie­der­holt do­ku­men­tiert, dass eine Mi­kro­nähr­stoff­kom­bi­na­tion von Vi­ta­min C, Ly­sin, Pro­lin, Grün­tee-​Ex­trakt und an­de­ren Stof­fen die Me­ta­s­ta­sie­rung (die Aus­brei­tung von Krebs­zel­len) wirk­sam stop­pen, das Tu­mor­wachs­tum ver­rin­gern und Krebs­zel­len eli­mi­nie­ren kann, oh­ne ge­sun­de Zel­len zu schä­di­gen. Wie Dr. Rath und Dr. Niedz­wiecki in ih­rem Buch Krebs – Das En­de ei­ner Volks­krank­heit be­schrei­ben, konn­ten sie in Ex­pe­ri­men­ten mit ei­ner mo­de­ra­ten Kon­zen­tra­tion die­ser Mi­kro­nähr­stof­fe die In­va­si­vi­tät mensch­li­cher Darm­krebs­zel­len voll­stän­dig blockie­ren.

Nach An­ga­ben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) ist Darm­krebs in­zwi­schen die zweit­häu­figs­te Ur­sa­che für krebs­be­ding­te To­des­fäl­le welt­weit. Für das Jahr 2020 wer­den welt­weit mehr als 1,9 Mil­li­o­nen neue Fäl­le von Darm­krebs und mehr als 930 000 To­des­fäl­le durch Darm­krebs an­ge­ge­ben. Bis zum Jahr 2040 wird mit ei­nem An­stieg auf 3,2 Mil­li­o­nen Neu­er­kran­kun­gen pro Jahr (ein An­stieg um 63 Pro­zent) und 1,6 Mil­li­o­nen To­des­fäl­le pro Jahr (ein An­stieg um 73 Pro­zent) ge­rech­net. Da die kon­ven­tio­nel­le Me­di­zin bei der Vor­beu­gung und Kon­trol­le die­ser Krank­heit ein­deu­tig ver­sagt, ist ein neu­er An­satz drin­gend ge­bo­ten.

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Paul Anthony Taylor
Paul Anthony Taylor
Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.