WHO will Ein­satz von Me­di­ka­men­ten zur Ge­wichts­re­duk­tion bei Er­wach­se­nen welt­weit un­ter­stüt­zen
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Jähr­lich mehr als 124 000 ver­meid­ba­re To­des­fäl­le in den USA im Zu­sam­men­hang mit ul­tra­hoch­ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln

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Meldung

Eine welt­wei­te Stu­die, die im Ame­ri­can Jour­nal of Pre­ven­tive Me­di­cine ver­öf­fent­licht wur­de, er­gab, dass für je­den An­stieg des An­teils ul­tra­ver­ar­bei­teter Nah­rungs­mit­tel um 10 Pro­zent be­zo­gen auf die Ge­samt­ener­gie­zu­fuhr das durch jeg­li­che Ur­sa­chen be­grün­de­te Ster­be­ri­si­ko um 2,7 Pro­zent an­steigt. Al­lein in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ent­spricht das mehr als 124 000 ver­meid­ba­ren To­des­fäl­len pro Jahr.
[Quelle: healthline.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Der Ver­zehr von ex­trem ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten deut­lich zu­ge­nom­men. In Län­dern wie den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Ka­na­da und dem Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich ma­chen sol­che Le­bens­mit­tel in­zwi­schen über 60 Pro­zent der Er­näh­rung ei­nes durch­schnitt­li­chen Er­wach­se­nen aus. Be­zeich­nen­der­wei­se geht de­ren Kon­sum auch deut­lich ein­her mit jün­ge­rem Al­ter, nie­dri­ge­rem Ein­kom­men und Bil­dungs­ni­veau, Al­lein­le­ben, hö­he­rem Body-​Mass-​In­dex (BMI) und we­ni­ger Be­we­gung.

Das Pro­blem ist durch­aus nicht bloß auf die west­li­che Welt be­schränkt. In Chi­na ha­ben in den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten die Fast-​Food-​In­dus­trie und die Fett­lei­big­keit ra­sant zu­ge­nom­men. Un­ter­su­chun­gen zei­gen, dass mehr als ein Drit­tel der chi­ne­si­schen Er­wach­se­nen über­ge­wich­tig oder fett­lei­big ist. In chi­ne­si­schen Groß­städ­ten wie Pe­king oder Shang­hai ist das Pro­blem so­gar noch er­heb­li­cher. In die­sen Ge­bie­ten ist in­zwi­schen mehr als die Hälf­te der er­wach­se­nen Be­völ­ke­rung über­ge­wich­tig.

Fett­lei­big­keit und Über­ge­wicht sind auch auf dem afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent ein wach­sen­des Prob­lem. In Süd­afri­ka sind Un­ter­su­chun­gen zu­fol­ge über 29 Pro­zent der Män­ner und mehr als 56 Pro­zent der Frau­en über­ge­wich­tig oder fett­lei­big. In Ni­ge­ria hat die Prä­va­lenz von Über­ge­wicht und Fett­lei­big­keit eben­falls epi­de­mi­sche Aus­ma­ße an­ge­nom­men. Laut Un­ter­su­chun­gen sind bis zu 35 % der Ni­ge­ri­a­ner über­ge­wich­tig, und bis zu 22 % sind fett­lei­big.

In die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te fin­den Sie In­for­ma­tio­nen zu ei­ner 2019 ver­öf­fent­lich­ten Stu­die, die zeigt, dass je­der 10-​pro­zen­ti­ge An­stieg des Ver­zehrs ul­tra­ver­ar­bei­te­ter Nah­rungs­mit­tel mit ei­nem 14-​pro­zen­ti­gen An­stieg des Ster­be­ri­si­kos in­ner­halb der fol­gen­den sie­ben Jah­re ver­bun­den ist.

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