Vi­ta­min D kann Darm­krebs­ri­si­ko um fast 60 Pro­zent sen­ken
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Schad­stoff­kon­takt in der Kind­heit ›⁠kann Fak­tor für An­stieg von Darm­krebs bei un­ter 50-​Jäh­ri­gen sein⁠‹

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Meldung

Die Ein­wir­kung ei­nes von Darm­bak­te­rien pro­du­zier­ten To­xins im Kin­des­al­ter könn­te nach An­sicht von For­schern zum An­stieg von Darm­krebs bei un­ter 50-​Jäh­ri­gen welt­weit bei­tra­gen.
[Quelle: theguardian.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Diese Stu­die weist da­rauf hin, dass die Ex­po­si­tion wäh­rend der Kind­heit ge­gen­über ei­nem To­xin, das von be­stimm­ten E. coli-​Stäm­men pro­du­ziert wird, ei­ne Rol­le bei der stei­gen­den In­zi­denz von Darm­krebs bei Men­schen unter 50 Jah­ren spie­len könn­te. Die von For­schern der Uni­ver­si­tät Ka­li­for­nien, San Die­go, durch­ge­führ­te Ar­beit er­gab, dass ge­ne­ti­sche Mu­ta­tio­nen, die mit ei­nem bak­te­riel­len To­xin na­mens Co­li­bac­tin in Ver­bin­dung ste­hen, bei Tu­mo­ren jün­ge­rer Pa­tien­ten weit­aus häu­fi­ger vor­kom­men. Die­se Mu­ta­tio­nen, die mög­li­cher­wei­se durch ei­ne früh­zei­ti­ge Ex­po­si­tion ge­gen­über Co­li­bac­tin ver­ur­sacht wur­den, kön­nen die DNA in den Dick­darm­zel­len an­grei­fen und so das Krebs­ri­si­ko im spä­te­ren Le­ben er­hö­hen.

Die For­scher ana­ly­sier­ten die DNA von 981 ko­lo­rek­ta­len Tu­mo­ren aus 11 Län­dern und ent­deck­ten, dass die cha­rak­te­ris­ti­schen Mu­ta­tio­nen von Co­li­bac­tin bei Pa­tien­ten un­ter 40 Jah­ren mehr als drei­mal so häu­fig wa­ren wie bei Pa­tien­ten über 70 Jah­ren. Die­se spe­zi­fi­schen Mu­ta­tio­nen tra­ten auch häu­fi­ger in Län­dern mit den höchs­ten Ra­ten von Darm­krebs im Früh­sta­dium auf. Ei­nen Be­weis, dass Co­li­bac­tin Krebs ver­ur­sacht, stellt das Vor­han­den­sein die­ser Mu­ta­tio­nen zwar nicht dar, doch ist das Er­geb­nis An­lass ge­nug, um be­sorgt da­rü­ber zu sein, wes­halb Kin­der dem To­xin aus­ge­setzt sind, zu­mal etwa 30 bis 40 Pro­zent der Kin­der in den USA und in Groß­bri­tan­nien Co­li­bac­tin pro­du­zie­ren­de E. coli in ih­rem Darm ha­ben.

In die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te er­fah­ren Sie, wie ei­ne op­ti­ma­le Zu­fuhr von Vi­ta­min D das Ri­si­ko, an Darm­krebs zu er­kran­ken, um bis zu 58 Pro­zent sen­ken kann.

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