

Eine kürzlich in Quebec durchgeführte Studie zeigt, dass eine Vielzahl von Pestiziden im Leitungswasser enthalten sein kann, selbst wenn es in einer Wasseraufbereitungsanlage behandelt wurde.
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Es gibt etliche Belege dafür, dass die Verschmutzung des Leitungswassers mit Pharmazeutika und anderen Chemikalien zu einem globalen Problem geworden ist. Auf der ganzen Welt verunreinigen Pharma- und Chemieunternehmen seit Jahrzehnten die Umwelt, so dass die Trinkwasservorräte mit messbaren Mengen gefährlicher Substanzen belastet sind. Was von den Gesundheitsbehörden nur selten zugegeben wird, ist die Tatsache, dass die Wasseraufbereitungsanlagen nie für das Vorhandensein vieler dieser giftigen Verbindungen ausgelegt waren.
Während ein Teil der Arzneimittel im Leitungswasser darauf zurückzuführen ist, dass manche Menschen ihre ungenutzten Medikamente die Toilette hinunterspülen oder dass nicht alle Pillen im Körper der Patienten verstoffwechselt werden und somit ebenfalls in der Kanalisation landen, werden in einigen Ländern auch große Mengen an Arzneimitteln legal in die Wasserläufe eingeleitet, aus denen das Wasser zum Trinken kommt. Die Kontamination durch Arzneimittel und Chemikalien entwickelt sich rasch zu einer Gefahr für die Umweltgesundheit und sollte von den nationalen, regionalen und globalen Gesundheitsbehörden dringend angegangen werden.
In diesem Artikel auf unserer Webseite erfahren Sie, dass mehr als 40 Prozent der Flüsse der Welt durch Arzneimittel verunreinigt sind.