

Neugeborene mit Vitamin-D-Mangel haben ein höheres Risiko, später psychische Störungen wie ADHS, Schizophrenie und Autismus zu entwickeln, so das Ergebnis einer großen Studie.
[Quelle: medicalxpress.com]

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Die in der Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry veröffentlichte Studie analysierte Daten von 71 793 Personen in Dänemark, von denen bei vielen in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter eine psychische Erkrankung diagnostiziert worden war. Während frühere Forschungsarbeiten bereits einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel bei der Geburt und einem erhöhten Risiko für Schizophrenie und Autismus hergestellt hatten, erweitert diese Studie den Blickwinkel, indem sie zusätzliche Biomarker und genetischer Daten einbezieht. So fanden die Forscher eindeutige Beweise dafür, dass Neugeborene mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel ein deutlich höheres Risiko für die Entwicklung von Schizophrenie, ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen haben.
Bekannt ist, dass bei Schwangeren ein Mangel an Vitamin D weltweit stark verbreitet ist. Entsprechend liefern die Ergebnisse dieser Studie ein weiteres Argument für die Supplementierung von Vitamin D während der Schwangerschaft. Die Forscher erkennen in einer solchen Präventivmaßnahme einen wirksamen Beitrag dazu, die Häufigkeit von neurologischen Entwicklungsstörungen in der Allgemeinbevölkerung zu senken.
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