

Ein Trainingsprogramm für Darmkrebspatienten kann das Sterberisiko um ein Drittel senken, wie eine große internationale Studie zeigt.
[Quelle: bbc.co.uk]

[Bildquelle: Adobe Stock]
Diese Studie, an der 889 Patienten teilnahmen, zeigte, dass ein strukturiertes dreijähriges Bewegungsprogramm zu bemerkenswerten Verbesserungen der Behandlungsergebnisse bei Darmkrebs führte. Das Programm ermutigte die Teilnehmer, sich mindestens doppelt so viel zu bewegen, wie für die Allgemeinbevölkerung empfohlen wird, d. h. drei bis vier 45-60-minütige Einheiten zügigen Gehens pro Woche. In den ersten sechs Monaten wurden die Teilnehmer durch ein wöchentliches persönliches Coaching unterstützt, danach fanden monatliche Sitzungen statt.
Die Ergebnisse der Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden, offenbarten überzeugende Vorteile. Nach fünf Jahren waren 80 Prozent der Patienten in der Übungsgruppe krebsfrei, verglichen mit 74 Prozent in der Kontrollgruppe, was eine 28-prozentigen Risikoverringerung für ein Krebsrezidiv oder eine Krebsneubildung bedeutet. Acht Jahre nach der Behandlung lag die Sterblichkeitsrate in der Trainingsgruppe bei 10 Prozent gegenüber 17 Prozent in der Kontrollgruppe, was ein um 37 Prozent geringeres Sterberisiko bedeutet.
Während die genauen Mechanismen hinter den Ergebnissen zunächst unklar bleiben, vermuten die Forscher, dass Bewegung Wachstumshormone, Entzündungen und die Funktion des Immunsystems beeinflussen kann.
In diesem Artikel auf unserer Webseite erfahren Sie, wie eine optimale Zufuhr von Vitamin D das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um bis zu 58 Prozent senken kann.