

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat acht neue Mitglieder in den Ausschuss berufen, der die offiziellen Regierungsempfehlungen zu Impfungen erarbeitet, nachdem er zuvor alle 17 Mitglieder entlassen hatte.
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Kennedy begründete seine Neubesetzung damit, dass er »das Vertrauen der Öffentlichkeit in Impfstoffe wiederherstellen« wolle. Die von ihm neu benannten Mitglieder verpflichten sich, klare Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten zu verlangen, bevor sie Impfstoffe empfehlen. Bezeichnenderweise gehören zu den neu ernannten Mitgliedern auch Ärzte, die für ihre Skepsis gegenüber COVID-19-Impfstoffen bekannt sind, wie Dr. Robert Malone und Dr. Martin Kulldorff.
Zudem gab Kennedy für die Umstrukturierung Interessenkonflikte unter den bisherigen Ausschussmitgliedern an und erklärte, die Gruppe sei im Grunde zu einer »Stempeltruppe« für Impfstoffzulassungen verkommen. Wie er in einem Leitartikel des Wall Street Journal schrieb, weisen viele Mitglieder Verbindungen zur Pharmaindustrie auf, und hätte er nicht gehandelt, so bestünde für Präsident Trump bis 2028 keine Gelegenheit, die Zusammensetzung des Gremiums zu beeinflussen.
Weiter verteidigte Kennedy seine Entscheidung damit, dass die Vereinigten Staaten eine »Krise des öffentlichen Vertrauens« in ihre Gesundheitsbehörden erleben, die er nicht auf Fehlinformationen, sondern auf die Bevormundung durch die Regulierungsbehörden und einen Mangel an Transparenz bei der Entscheidungsfindung zurückführt.
In diesem Artikel auf unserer Webseite können Sie nachlesen, dass Kennedy von amerikanischen Medizinfakultäten verlangt hat, Ernährungslehre zu unterrichten, da sie sonst den Verlust von Bundesmitteln riskieren.