

Mit der Verlängerung eines langjährigen Moratoriums will das Schweizer Parlament mehr Zeit für die Diskussion über den Umgang mit neuen gentechnischen Methoden erreichen.
[Quelle: swissinfo.ch]

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Die Schweiz, ein führendes Land im Widerstand gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVO), will ihr Anbauverbot bis Ende 2030 verlängern. Das Moratorium, das ursprünglich 2005 eingeführt wurde, sollte Ende dieses Jahres auslaufen.
Die kleine Kammer des Parlaments, der Schweizer Ständerat, stimmte mit überwältigender Mehrheit für die Verlängerung, es gab keine Opposition und nur zwei Enthaltungen. Die große Kammer, der Nationalrat, hatte die Maßnahme bereits in seiner Frühjahrssitzung unterstützt.
Die von einer Kommission des Nationalrats erarbeitete Vorlage sah ursprünglich eine kürzere Verlängerung vor: nur bis 2027. Aber die Regierung, der Bundesrat, empfahl einen längeren Zeitraum von fünf Jahren, um eine gründlichere Diskussion zu ermöglichen. Beide gesetzgebenden Kammern haben nun diesem verlängerten Zeitrahmen zugestimmt.
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