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Sim­bab­we von der Lis­te der Welt­hun­ger­re­gio­nen ge­stri­chen

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Meldung

Sim­bab­we wur­de von der welt­wei­ten Lis­te der Hun­gers­nö­te ge­stri­chen. Dies ist ei­ne wich­ti­ge Ent­wick­lung, die ers­te An­zei­chen für ei­ne Er­ho­lung von der ka­ta­stro­pha­len, durch El Niño ver­ur­sach­ten Dür­re in der Re­gion im ver­gan­ge­nen Jahr er­ken­nen lässt.
[Quelle: bulawayo24.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Ein ge­mein­sa­mer Be­richt des Welt­er­näh­rungs­pro­gramms (WFP) und der Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­tion (FAO) führt die Ver­bes­se­rung in Sim­bab­we auf güns­ti­ge kli­ma­ti­sche Be­din­gun­gen zu­rück, die ei­ne bes­se­re Ern­te­sai­son er­war­ten las­sen. Ne­ben Sim­bab­we wur­den auch meh­re­re an­de­re Län­der im öst­li­chen und süd­li­chen Afri­ka, da­run­ter Ma­la­wi, Mo­sam­bik und Sam­bia, auf­grund ge­rin­ge­rer Wet­ter­ex­tre­me und bes­se­rer land­wirt­schaft­li­cher Er­geb­nis­se von der Lis­te ge­nom­men.

Auch wenn die Strei­chung ei­nen Fort­schritt dar­stellt, war­nen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen da­vor, dass die Er­ho­lung Sim­bab­wes noch nicht ab­ge­schlos­sen ist. Im ver­gan­ge­nen Jahr wa­ren rund 7,6 Mil­li­o­nen Sim­bab­wer auf­grund der schlimms­ten Dür­re seit vier Jahr­zehn­ten auf hu­ma­ni­tä­re Hil­fe an­ge­wie­sen. Die FAO und das WFP war­nen, dass ein er­neu­tes Auf­tre­ten von kli­ma­ti­schen oder wirt­schaft­li­chen Schocks die jüngs­ten Ver­bes­se­run­gen leicht wie­der zu­nich­te ma­chen könn­te. Ähn­li­che Be­den­ken gibt es bei an­de­ren Län­dern, die von der Lis­te ge­stri­chen wur­den, da­run­ter der Li­ba­non, wo die Ver­bes­se­rung eher auf ei­ne Ab­schwä­chung bei den Mi­li­tär­ope­ra­tio­nen als auf ei­nen dau­er­haf­ten Struk­tur­wan­del zu­rück­zu­füh­ren ist.

Welt­weit sind die Aus­sich­ten nach wie vor düs­ter, denn 13 Län­der wer­den nach wie vor als ak­tu­el­le oder ent­ste­hen­de Hun­ger­ge­bie­te ein­ge­stuft. Län­der wie Su­dan, Pa­läs­ti­na, Süd­su­dan und Ha­i­ti gel­ten als »⁠höchst be­sorg­nis­er­re­gen­de⁠« Zo­nen, in de­nen ein ex­tre­mes Hun­ger­ri­si­ko be­steht. An­hal­ten­de Kon­flik­te, Fi­nan­zie­rungs­eng­päs­se und ein­ge­schränk­ter Zu­gang für hu­ma­ni­tä­re Hil­fe ver­schlim­mern die La­ge in Län­dern wie der De­mo­kra­ti­schen Re­pu­blik Kon­go und My­an­mar. Die Ver­ant­wort­li­chen von FAO und WFP for­dern da­her drin­gend in­ter­na­tio­na­le Maß­nah­men und In­ves­ti­tio­nen, um die Le­bens­grund­la­gen zu schüt­zen, die Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­tion zu un­ter­stüt­zen und ei­ne wei­te­re Ver­schlech­te­rung der La­ge in die­sen Hoch­ri­si­ko­ge­bie­ten zu ver­hin­dern.

Er­fah­ren Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te, wa­rum die Dür­re un­ser bahn­bre­chen­des in­ter­na­tio­na­les Pro­jekt Move­ment of Life nicht da­ran ge­hin­dert hat, die Ge­sund­heit zu ver­bes­sern und das Le­ben in Sim­bab­we zu ver­än­dern.

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