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Vi­ta­min-​D-​Sup­ple­men­tie­rung für schwer­kran­ke Pa­tien­ten von er­heb­li­chem Nut­zen

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Image: Adobe Stock

Eine bahn­bre­chen­de Me­ta-​Ana­ly­se von 19 ran­do­mi­sier­ten, kon­trol­lier­ten Stu­dien mit 2 754 schwer­kran­ken Pa­tien­ten hat be­stä­tigt, dass Vi­ta­min D Le­ben ret­ten, die Ver­weil­dau­er auf der In­ten­siv­sta­tion ver­kür­zen und die Zeit, die Pa­tien­ten an der Be­at­mungs­ma­schi­ne lie­gen, re­du­zie­ren kann. Die in der Fach­zeit­schrift Fron­tiers in Nu­tri­tion ver­öf­fent­lich­ten Er­geb­nis­se stel­len die Skep­sis der Schul­me­di­zin ge­gen­über ei­ner Vi­ta­min­sup­ple­men­tie­rung auf der In­ten­siv­sta­tion in Fra­ge, ins­be­son­de­re bei Pa­tien­ten mit schwe­ren Er­kran­kun­gen.

Vi­ta­min D, das lan­ge Zeit für sei­ne Rol­le bei der Kno­chen­ge­sund­heit be­kannt war, ist in den letz­ten Jahr­zehn­ten in ein viel brei­te­res Ram­pen­licht ge­tre­ten. Wir wis­sen mitt­ler­wei­le, dass die­ser fett­lös­li­che Nähr­stoff al­les von der Im­mun­funk­tion bis zur Mus­kel­leis­tung und Kon­trol­le von Ent­zün­dun­gen be­ein­flusst. Bei schwer­kran­ken Pa­tien­ten ist ein Vi­ta­min-​D-​Man­gel er­schreckend häu­fig und wird mit schwer­wie­gen­den Kom­pli­ka­tio­nen wie In­fek­tio­nen, Sep­sis, aku­tem Atem­ver­sa­gen und so­gar vor­zei­ti­gem Tod in Ver­bin­dung ge­bracht. Wa­ren Er­geb­nis­se frü­he­rer Stu­dien teils wi­der­sprüch­li­ch, so bringt die­se neue Ana­ly­se Klar­heit. Sie legt dar, dass ei­ne ge­eig­ne­te Vi­ta­min-​D-​Sup­ple­men­tie­rung den Blut­spie­gel von 25-​Hy­dro­xy­vi­ta­min D, dem wich­tigs­ten Mar­ker für den Vi­ta­min-​D-​Sta­tus, deut­lich er­höht und für Pa­tien­ten auf der In­ten­siv­sta­tion spür­ba­re Vor­tei­le bringt.

Heraus­ste­chends­tes Er­geb­nis der Stu­die ist die be­acht­li­che Ver­rin­ge­rung der vor­über­ge­hen­den Mor­ta­li­tät. Ge­meint ist damit, dass Pa­tien­ten vor al­lem in der kri­ti­schen Früh­pha­se ei­ner Krank­heit ei­nem hö­he­rem Sterb­lich­keits­ri­si­ko aus­ge­setzt sind als sonst. Er­hiel­ten sie je­doch Vi­ta­min D, war die­se Wahr­schein­lich­keit sig­ni­fi­kant ge­rin­ger. Be­son­ders aus­ge­prägt war die­ser Ef­fekt bei den­je­ni­gen, die künst­lich be­at­met wur­den, al­so bei ei­ner Grup­pe, die oft mit den schwers­ten Fol­gen kon­fron­tiert ist. Die Da­ten zei­gen, dass Vi­ta­min D die Dau­er der ma­schi­nel­len Be­at­mung um fast drei Ta­ge und die Ver­weil­dau­er auf der In­ten­siv­sta­tion um über zwei­ein­halb Ta­ge ver­kürz­te.

Dies ist des­halb von gro­ßer Be­deu­tung, da schwer­kran­ke Pa­tien­ten, ins­be­son­dere sol­che, die an ein Be­at­mungs­ge­rät an­ge­schlos­sen sind, ei­ner enor­men kör­per­li­chen Be­las­tung aus­ge­setzt sind. Vi­ta­min D scheint ei­ne Schutz­funk­tion aus­zu­üben, in­dem es die Mus­kel­funk­tion un­ter­stützt und Ent­zün­dun­gen re­du­ziert. Die For­schung deu­tet nun auch auf des­sen Rol­le bei der Stär­kung des Zwerch­fells und an­de­rer für die At­mung wich­ti­ger Mus­keln hin, was den Weg fort von der Be­at­mungs­ma­schi­ne er­leich­tern könn­te. Ei­ne in der Stu­die über­prüf­te Ver­su­chs­rei­he er­gab so­gar, dass hoch­do­sier­tes Vi­ta­min D den Hä­mo­glo­bin­spie­gel er­höht, so­mit die Sau­er­stoff­zu­fuhr för­dert und mög­li­cher­wei­se die Chan­cen auf ei­ne kom­pli­ka­tions­freie Ab­kehr von der ma­schi­nel­len Un­ter­stüt­zung ver­bes­sert. Die­se Er­geb­nis­se stel­len die üb­li­che phar­ma­orien­tier­te Denk­wei­se in Fra­ge, die ein­fa­che, na­tür­li­che Lö­sun­gen zu­guns­ten ris­kan­ter, teu­rer me­di­ka­men­tö­ser In­ter­ven­tio­nen au­ßer Acht lässt.

Ein po­ten­tiel­ler Le­bens­ret­ter

Un­ter­sucht wur­de in der Stu­die auch, wa­rum man­che Pa­tien­ten stär­ker pro­fi­tie­ren als an­de­re. Hier mach­ten die For­scher die me­cha­ni­sche Be­at­mung als Schlüs­sel­fak­tor aus. Pa­tien­ten, die voll­stän­dig auf ein Be­at­mungs­ge­rät an­ge­wie­sen wa­ren, zo­gen aus der Ga­be von Vi­ta­min D grö­ße­ren Nut­zen als Pa­tien­ten, die nur teil­wei­se da­rauf an­ge­wie­sen wa­ren, näm­lich mit ei­ner ge­rin­ge­ren Sterb­lich­keit, kür­ze­ren Auf­ent­halts­zei­ten auf der In­ten­siv­sta­tion und we­ni­ger Zeit an den Ma­schi­nen. Dies lässt ei­nen ziel­ge­rich­te­ten An­satz er­ken­nen: Vi­ta­min D könn­te ei­ne ge­ra­de­zu le­bens­wich­ti­ge Hil­fe für die kränks­ten al­ler Kran­ken bie­ten, spe­ziell die­je­ni­gen, die um ih­re At­mung rin­gen.

In­te­res­san­ter­wei­se war die Art der Ver­ab­rei­chung – oral, in­tra­ve­nös oder in­tra­mus­ku­lär – nicht aus­schlag­ge­bend für den Über­le­bens­vor­teil, ob­wohl die ora­le Ver­ab­rei­chung zu hö­he­ren Vi­ta­min-​D-​Spie­geln im Blut führ­te. Hohe Do­sen, die oft 300 000 IE über­stie­gen, er­höh­ten den Vi­ta­min-​D-​Spie­gel dra­ma­ti­scher, was je­doch im Ver­gleich zu nie­dri­ge­ren Do­sen nicht zu ei­nem bes­se­ren Über­le­ben führ­te. Dies wirft ei­ne wich­ti­ge Fra­ge auf: Ver­fol­gen For­scher und Kli­nik­ärz­te das fal­sche Ziel, in­dem sie sich auf him­mel­ho­he Vi­ta­min-​D-​Spie­gel ver­stei­fen, ob­wohl ei­ne mo­de­ra­te Sup­ple­men­tie­rung aus­rei­chen könn­te, ins­be­son­de­re bei be­at­me­ten Pa­tien­ten?

Letzt­lich zeigt die­se Me­ta-​Ana­ly­se, dass Vi­ta­min D ein po­ten­tiel­ler Le­bens­ret­ter ist, ge­ra­de für kri­tisch kran­ke Pa­tien­ten, die an ein Be­at­mungs­ge­rät an­ge­schlos­sen sind. Die Ar­beit er­wei­tert die Lis­te je­ner Mi­kro­nähr­stof­fe, de­ren Ver­ab­rei­chung sich im Kon­text der in­ten­siv­sta­tion­är­en Be­hand­lung als vor­teil­haft er­wie­sen ha­ben. Ge­nannt sei­en hier et­wa Vi­ta­min C und Co­en­zym Q10. Zu­gleich ver­deut­licht die­se Pub­li­ka­tion sehr ein­drück­lich, dass es ei­ne wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Re­le­vanz von er­näh­rungs­wis­sen­schaft­li­chen und zel­lu­lar-​me­di­zi­ni­schen An­sät­zen auch in der In­ten­siv­me­di­zin gibt.

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Paul Anthony Taylor
Paul Anthony Taylor
Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.