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Mi­kro­plas­tik in un­se­rem Es­sen: ein wach­sen­des Ge­sund­heits­prob­lem?

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Image: Adobe Stock

Je­des Mal, wenn Sie aus ei­ner Plas­tik­fla­sche trin­ken oder ei­nen Tee­beu­tel in hei­ßes Was­ser tau­chen, schlucken Sie mög­li­cher­wei­se mehr als nur Ihr Ge­tränk. Im­mer mehr For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen, wie all­täg­li­che Plas­tik­ver­packun­gen und -⁠uten­si­lien un­se­ren Kör­per mit win­zi­gen Frag­men­ten, dem so­ge­nann­ten Mi­kro­plas­tik und Na­no­plas­tik, kon­ta­mi­nie­ren. Es gibt im­mer mehr Hin­wei­se da­rauf, dass dies zu ei­ner stil­len Kri­se der öf­fent­li­chen Ge­sund­heit bei­tra­gen könn­te.

Was vie­le Men­schen schon lan­ge ver­mu­tet ha­ben, be­stä­ti­gen Schwei­zer Wis­sen­schaft­ler in ei­ner neuen Stu­die: Kunst­stof­fe, ins­be­son­de­re sol­che, die in Le­bens­mit­tel­ver­packun­gen und -⁠zu­be­rei­tun­gen ver­wen­det wer­den, ge­ben win­zi­ge Par­ti­kel ab, die nicht nur durch un­se­ren Kör­per wan­dern, son­dern sich in wich­ti­gen Or­ga­nen wie dem Ge­hirn, dem Her­zen, der Lun­ge und so­gar der Pla­zen­ta fest­set­zen kön­nen. Die­se Frag­men­te wur­den be­reits mit ei­ner Rei­he von Ge­sund­heits­stö­run­gen in Ver­bin­dung ge­bracht, da­run­ter Lun­gen­krebs, Asth­ma und Über­emp­find­lich­keits­pneu­mo­ni­tis, neu­ro­lo­gi­sche Sym­pto­me wie Mü­dig­keit und Schwin­del, ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen und so­gar Stö­run­gen der Darm­mi­kro­bio­ta.

Die neue Stu­die, die vom Food Packaging Fo­rum mit Sitz in Zü­rich in Zu­sam­men­ar­beit mit Ex­per­ten aus der Schweiz und Nor­we­gen durch­ge­führt wur­de, gibt ei­nen Über­blick über 103 vor­an­ge­gan­ge­ne Un­ter­su­chun­gen zu so­ge­nann­ten ›⁠Le­bens­mit­tel­kon­tak­tge­gen­stän­den⁠‹ (FCAs). Da­zu ge­hö­ren gän­gi­ge Kunst­stoff­ar­ti­kel wie Fla­schen, Be­cher, Baby­nah­rung, Frisch­hal­te­fo­lie, Schnei­de­bret­ter, Tab­letts und so­gar Tee­beu­tel. Die For­scher fan­den über­ein­stim­men­de Be­wei­se da­für, dass Mi­kro­plas­tik bei nor­ma­lem Ge­brauch frei­ge­setzt wird – et­wa beim Öff­nen ei­nes Plas­tik­deckels, beim Schnei­den von Le­bens­mit­teln auf ei­nem Plas­tik­brett oder auch nur beim Ein­wei­chen ei­nes Tee­beu­tels in ko­chen­dem Was­ser. Be­son­ders be­sorg­nis­er­re­gend ist die Ent­deckung, dass auch Baby­fla­schen und ähn­li­ches Zu­be­hör Mi­kro­plas­tik frei­set­zen. Gleich­wohl ha­ben die Re­gu­lie­rungs- und Ge­sund­heits­be­hör­den we­nig un­ter­nom­men, um das Prob­lem zu lö­sen.

Die meis­ten die­ser Frag­men­te be­ste­hen aus Po­ly­e­thy­len­te­re­phtha­lat (PET) oder sei­nem re­cy­cel­ten Ge­gen­stück rPET – Ma­te­ri­a­lien auf Erd­öl­ba­sis, die erst nach Jahr­hun­der­ten ab­ge­baut wer­den und in­zwi­schen in den Oze­a­nen, im Bo­den und im mensch­li­chen Kör­per zu fin­den sind. Sie wur­den auch im mensch­li­chen Blut, im Darm, im Hirn­ge­we­be, in der Mut­ter­milch und in un­ge­bo­re­nen Kin­dern nach­ge­wie­sen.

Noch be­sorg­nis­er­re­gen­der ist, dass die­se Par­ti­kel wie Schwäm­me für an­de­re gif­ti­ge Stof­fe wir­ken. Da Kunst­stof­fe Was­ser ab­sto­ßen, bin­den sie sich leicht an an­de­re ge­fähr­li­che Ver­bin­dun­gen – da­run­ter Queck­sil­ber, Pes­ti­zi­de und Di­o­xi­ne – und brin­gen so ei­ne gif­ti­ge Be­gleit­fracht di­rekt in den Kör­per. Dort kön­nen sie sich im Fett­ge­we­be an­sam­meln und mit der Zeit die che­mi­sche Be­las­tung des Kör­pers er­hö­hen.

Trotz zu­neh­men­der Be­wei­se han­deln die Be­hör­den nur schlep­pend. For­de­run­gen un­ab­hän­gi­ger Wis­sen­schaft­ler nach stren­ge­ren Tests und be­hörd­li­cher Auf­sicht wer­den rou­ti­ne­mä­ßig ig­no­riert oder ab­ge­schwächt – oft auf­grund des Drucks der mäch­ti­gen pe­tro­che­mi­schen In­dus­trie und der Le­bens­mit­tel­ver­packungs­her­stel­ler. Dass der Phar­ma­sek­tor, der von Krank­hei­ten im Zu­sam­men­hang mit chro­ni­scher Be­las­tung pro­fi­tiert, kein In­te­res­se an der För­de­rung von Prä­ven­tions- oder Ent­gif­tungs­stra­te­gien zeigt, über­rascht nicht.

Die­ses Prob­lem spie­gelt ein brei­te­res Ver­sa­gen der mo­der­nen Ge­sund­heits­po­li­tik wi­der: ein Sys­tem, das ei­ne weit ver­brei­te­te Ex­po­si­tion des Men­schen ge­gen­über syn­the­ti­schen Che­mi­ka­lien zu­lässt – und wohl so­gar för­dert – und dann die da­raus re­sul­tie­ren­den Krank­hei­ten mo­ne­ta­ri­siert. Auch wenn ein voll­stän­di­ger Ver­zicht auf Plas­tik der­zeit un­mög­lich sein mag, da die Kos­ten für Al­ter­na­ti­ven in vie­len Fäl­len ein er­heb­li­ches Hin­der­nis dar­stel­len, er­scheint es sinn­voll, un­se­re Ex­po­si­tion im Lau­fe der Zeit zu ver­rin­gern.

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Paul Anthony Taylor

Paul Anthony Taylor

Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.
Paul Anthony Taylor
Paul Anthony Taylor
Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.