

Laut einer neuen Studie kann der COVID-19-Impfstoff von Pfizer zu Sehverlust führen und das Risiko von Augenschäden erhöhen.
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Diese von Wissenschaftlern in der Türkei durchgeführte Studie ergab, dass der mRNA-basierte COVID-19-Impfstoff von Pfizer vorübergehend die Gesundheit der Hornhaut, der klaren äußeren Schicht des Auges, beeinträchtigen kann. Die im Fachmagazin Ophthalmic Epidemiology veröffentlichte Studie umfasste 64 Teilnehmer, die sich vor und etwa 75 Tage nach Erhalt ihrer zweiten Pfizer-Dosis einer Augenuntersuchung unterzogen. Die Forscher konzentrierten sich auf das Hornhautendothel, die dünne innere Zellschicht, die für die Klarheit der Hornhaut verantwortlich ist, und stellten nach der Impfung mehrere strukturelle Veränderungen fest.
Der Studie zufolge kam es nach der zweiten Dosis zu einem Rückgang der Anzahl der Endothelzellen und zugleich zu einer leichte Verdickung der Hornhaut – von 528 auf 542 Mikrometer. Der Verlust der Zellen und die parallele Hornhautverdickung deuten darauf hin, dass der Impfstoff vorübergehend eine Belastung für das Auge darstellen kann. Diese Veränderungen gelten für Menschen mit gesunden Augen als ungefährlich, könnten jedoch für Personen mit Vorerkrankungen der Augen, Hornhauttransplantationen oder einer von Natur aus niedrigen Endothelzellzahl Risiken mit sich bringen. Anhaltende Endothelschäden könnten möglicherweise zu schwerwiegenderen Komplikationen wie Hornhautödemen oder Sehverlust führen.
Nachweislich hat der gegen COVID-19 in Verkehr gebrachte mRNA-Impfstoff von Pfizer mehr schwerwiegende Nebenwirkungen verursacht als Krankenhausaufenthalte verhindert. Lesen Sie diesen Artikel auf unserer Webseite, um hierüber mehr zu erfahren.