

Eine neue Studie von Forschern des University College Cork, Irland, ergab, dass 60 Prozent der Schwangeren einen suboptimalen Jodstatus aufwiesen. Das unterstreicht die Notwendigkeit, das Bewusstsein für Ernährung zu schärfen, um die Gesundheit von Müttern und Kindern zu fördern.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]
Die im European Journal of Nutrition veröffentlichte Studie untersuchte den Jodstatus von mehr als 1 500 erstmalig Schwangeren im Cork University Maternity Hospital in Irland. Die Forscher stellten fest, dass die durchschnittliche Jodkonzentration im Urin unter dem von der Weltgesundheitsorganisation für die Schwangerschaft empfohlenen Wert lag – ein Hinweis darauf, dass viele Frauen jenen erhöhten Jodbedarf, der für die Gehirnentwicklung eines Babys wichtig ist, nicht decken.
In der Studie wurde hervorgehoben, dass jüngere Frauen, solche mit einem höheren Body-Mass-Index (BMI), einem niedrigeren Bildungsniveau oder Frauen, die keine jodhaltigen Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, eher einen Mangel aufwiesen. Auch saisonale Schwankungen spielten eine Rolle, da die Jodwerte in den Sommermonaten sanken. Obwohl zwei Drittel der Teilnehmerinnen angaben, jodliefernde Nahrungsergänzungsmittel während der Schwangerschaft einzunehmen, wiesen viele immer noch unzureichende Werte auf, was die leitende Forscherin Dr. Áine Hennessy als »besonders besorgniserregend« bezeichnete. Sie betonte, dass Jodmangel nach wie vor einer der häufigsten Mikronährstoffmängel weltweit ist und dass das öffentliche Bewusstsein für die Rolle von Jod in der Schwangerschaft noch immer nicht ausreichend ausgeprägt ist.
Wenn Sie mehr über die Bedeutung von Mikronährstoffen während der Schwangerschaft erfahren möchten, lesen Sie die Teile eins und zwei des entsprechenden Spezialartikels auf unserer Webseite.