

Vier einzelne Querschnittsbefragungen aus den Jahren 2020-2024 zeigen, dass das Vertrauen der Erwachsenen in die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) von 82 Prozent im Februar 2020 auf einen Tiefstand von 56 Prozent im Juni 2022 gesunken ist, so eine in der Zeitschrift PLOS Global Public Health veröffentlichte Studie.
[Quelle: medicalxpress.com]

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Die Auswertung vier nationaler Umfragen aus dem Zeitraum zwischen Februar 2020 und Oktober 2024 ergab, dass der Anteil amerikanischer Erwachsener, die der CDC – der Zentralen Gesundheitsbehörde des Landes – großes Vertrauen entgegenbringen, bis Mitte 2022 stark absank. Deutlich zurück ging auch das Vertrauen in andere wichtige Institutionen, darunter die National Institutes of Health (NIH) und die Gesundheitsämter der Bundesstaaten. Der massive Vertrauensverlust ist kennzeichnend für die durch den staatlichen Umgang mit der COVID-19-Pandemie ausgelösten, lang anhaltenden Folgen im Hinblick auf die öffentliche Meinung.
Interessanterweise ergab die Studie, dass sich das Vertrauen in die lokalen Gesundheitsakteure im Laufe der Zeit verbessert hat. Obwohl das Vertrauen in die örtlichen Gesundheitsämter und Hausärzte in den ersten Jahren der Pandemie abnahm, verbesserte es sich zwischen 2022 und 2024, wobei das Vertrauen in die örtlichen Gesundheitsämter um 19 Prozent und das Vertrauen in die Hausärzte um 5 Prozent zunahm. Auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Umgang des Weißen Hauses mit Gesundheitskrisen stieg leicht an, von 29 Prozent im Jahr 2020 auf 39 Prozent im Jahr 2024.
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