

Eine kürzlich durchgeführte systematische Untersuchung ergab, dass Menschen, die mehr Kreuzblütlergemüse wie Brokkoli, Kohl, Blumenkohl oder Rosenkohl verzehrten, ein um 20 Prozent geringeres Risiko für Darmkrebs hatten als Menschen, die weniger davon aßen.
[Quelle: medicalxpress.com]

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Mit rund 1,9 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr ist Darmkrebs weltweit die dritthäufigste Krebsart und steht mit über 900 000 Todesfällen (2022) gar auf Platz zwei der krebsbedingten Todesursachen. Nach Zusammenführung von Daten aus 17 Studien mit mehr als 639 000 Teilnehmern kommt die vorliegende Übersichtsarbeit zu dem Ergebnis, dass die schützende Wirkung von Kreuzblütlern bei einer täglichen Aufnahme von 20 bis 40 Gramm am stärksten zu sein scheint.
Kreuzblütler sind nicht nur reich an Ballaststoffen, Vitamin C, Carotinoiden, sondern beinhalten einzigartige sekundäre Pflanzenstoffe, die als Glucosinolate bekannt sind. Beim Kauen werden Glucosinolate aufgespalten und bilden bioaktive Moleküle wie Sulforaphan, die nachweislich krebsauslösende Enzyme blockieren, den Tod bösartiger Zellen induzieren, das Wachstum von Blutgefäßen in Tumoren verhindern und die unkontrollierte Zellteilung stoppen.
Außer in Bezug auf ihre krebshemmende Wirkung werden die phytochemischen Verbindungen in Kreuzblütlern auch untersucht hinsichtlich ihres Nutzens bei diabetischer Neuropathie, Alzheimer, Parkinson und Hirnschädigungen.
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