

Eine neue Studie hat die Annahme widerlegt, dass Paracetamol (Acetaminophen) während der Schwangerschaft sehr sicher ist. Vielmehr erhöht die unnötige Einnahme von Paracetamol nachweislich das Risiko für Autismus und ADHS bei Neugeborenen.
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Forscher der University of Massachusetts, der Harvard University und des Institute for Health Equity Research haben in dieser Studie Daten aus mehreren Jahrzehnten, darunter 46 frühere Studien, ausgewertet und ermittelt, dass mehr als die Hälfte davon einen signifikanten Zusammenhang erkennen ließ zwischen der Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft und einem erhöhten Risiko für Autismus, ADHS oder andere neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern. Bezeichnenderweise zeigten qualitativ hochwertigere Studien diese Risiken eher auf, was darauf hindeutet, dass der Zusammenhang nicht zufällig ist. Frühere, 2016 veröffentlichte Forschungsergebnisse ergaben, dass Babys, die Paracetamol ausgesetzt sind, auch häufiger an Asthma erkranken.
Diese Erkenntnisse sind von erheblicher Bedeutung, da Paracetamol, auch bekannt als Acetaminophen, eines der am häufigsten verwendeten Medikamente in der Schwangerschaft ist und von mehr als der Hälfte der werdenden Mütter weltweit eingenommen wird. Im Gegensatz zu stärkeren Medikamenten wie Ibuprofen oder Aspirin, die von werdenden Müttern aufgrund bekannter Risiken gemieden werden, wird Paracetamol seit langem bei Fieber, Kopfschmerzen und Körperschmerzen verschrieben und als sicher angesehen. Diese Einschätzung müsse nun dringend überdacht werden, warnen die Forscher.
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