

Eine von Studenten initiierte Petition gegen ein für Bienen tödliches Chemikalie hat in Frankreich mehr als zwei Millionen Unterschriften erreicht und damit den Druck auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron erhöht, ein Gesetz, das dessen Verwendung erlaubt, nicht zu unterzeichnen.
[Quelle: msn.com]

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Die geplante Wiedereinführung des bienentötenden Pestizids Acetamiprid in Frankreich hat in der Öffentlichkeit große Besorgnis über die Umweltauswirkungen der Chemikalie ausgelöst. Das Pestizid, das in Frankreich seit 2018 verboten, aber in der EU weiterhin legal ist, wird von einigen Landwirten wegen seiner Wirksamkeit gegen Schädlinge, insbesondere in Rüben- und Haselnusskulturen, bevorzugt. Umweltschützer, Köche und die breite Öffentlichkeit haben sich jedoch gegen dessen Wiedereinführung zusammengeschlossen und werfen den Gesetzgebern vor, ökologische Schäden zu ignorieren und die Gesetzgebung ohne angemessene Debatte durch ein tief gespaltenes Parlament zu peitschen.
Die Petition, die am 10. Juli von einem 23-jährigen Masterstudenten ins Leben gerufen wurde, gewann rasch an Dynamik und überschritt die Schwelle von 500 000 Unterschriften – die Grenze, ab der eine öffentliche Debatte im französischen Parlament möglich ist. Prominente Persönlichkeiten, darunter 400 Fachleute aus der Gastronomie, haben ihre Ablehnung gegenüber dem, was sie als politische »Blindheit« bezeichnen, zum Ausdruck gebracht. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 64 Prozent der Befragten wollen, dass Präsident Macron das Gesetz ablehnt und die parlamentarischen Diskussionen wieder aufnimmt. Macron hat erklärt, er werde die Entscheidung des Verfassungsrats am 7. August abwarten, bevor er entscheidet, ob er das umstrittene Gesetz unterzeichnet.
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