

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Glipizid, ein häufig verwendetes Medikament gegen Typ-2-Diabetes, mit einer höheren Rate an Herzerkrankungen in Verbindung gebracht wird.
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Die Analyse von Daten von fast 50 000 Patienten mit moderaten kardiovaskulärem Risiko ergab, dass bei denjenigen, die Glipizid einnahmen, das Risiko für schwere Herzprobleme, einschließlich Herzversagen und kardiovaskulärem Tod, über einen Zeitraum von fünf Jahren um 13 Prozent erhöht war.
In der Studie wurden verschiedene Sulfonylharnstoffe – Glimepirid, Glipizid und Glyburid – mit DPP-4-Hemmern verglichen, einer Klasse von oralen Medikamenten zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Die Patienten nahmen auch Metformin ein, ein weiteres weit verbreitetes Mittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Während Glimepirid und Glyburid entweder schwächere oder unklare Effekte zeigten, zeichnete sich Glipizid durch ein deutlich erhöhtes Risiko aus. Die Forscher fordern Klinikärzte daher dringend auf, diese Ergebnisse bei der Auswahl von Diabetesbehandlungen zu berücksichtigen.
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