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Her­stel­ler von Ver­hü­tungs­mit­teln ver­klagt, nach­dem Stu­dien ein ›⁠sig­ni­fi­kant hö­he­res Ri­si­ko⁠‹ für Hirn­tu­mo­re fest­ge­stellt ha­ben

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Meldung

Me­dro­xy­pro­ges­te­ron­ace­tat, ein be­lieb­tes Ver­hü­tungs­mit­tel, das un­ter dem Mar­ken­na­men De­po-​Pro­ve­ra ver­trie­ben wird und al­le drei Mo­na­te in­ji­ziert wird, steht im Ver­dacht, die Ent­ste­hung von Me­nin­g­e­o­men, ei­ner be­stimm­ten Art von Hirn­tu­mo­ren, zu be­güns­ti­gen. Pa­tien­ten ha­ben nun Kla­ge ge­gen den Her­stel­ler Pfi­zer ein­ge­reicht.
[Quelle: people.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Eine Rei­he von Stu­dien hat das in­ji­zier­ba­re Ver­hü­tungs­mit­tel Me­dro­xy­pro­ges­te­ron­ace­tat (MPA), das un­ter Mar­ken­na­men wie De­po­con, De­po-​Cli­no­vir, De­po-​Pro­ve­ra, Far­lu­tal u.a. ver­kauft wird, mit ei­nem deut­lich er­höh­ten Ri­si­ko für die Ent­wick­lung von Me­nin­g­e­o­men in Ver­bin­dung ge­bracht – ei­ner Tu­mor­art, die in der das Ge­hirn um­ge­ben­den Mem­bran auf­tritt. In der Fach­zeit­schrift Ex­pert Opin­ion on Drug Safe­ty und im Bri­tish Me­di­cal Jour­nal ver­öf­fent­lich­te For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen, dass Frau­en, die die­se In­jek­tion an­wen­den, ein viel hö­he­res Ri­si­ko ha­ben, die­se Tu­mo­re zu ent­wickeln, als Frau­en, die ora­le Ver­hü­tungs­mit­tel nut­zen. Ei­ne Stu­die er­gab eine fünf­fa­che Er­hö­hung des Ri­si­kos nach ei­nem Jahr der An­wen­dung, wäh­rend ei­ne an­de­re Stu­die ei­ne um 53 Pro­zent hö­he­re Wahr­schein­lich­keit bei Frau­en fest­stell­te, die die In­jek­tion er­hiel­ten.

Auf­grund die­ser Er­kennt­nis­se wur­den meh­re­re Kla­gen – da­run­ter ei­ne Sam­mel­kla­ge und meh­re­re Ein­zel­kla­gen – ge­gen Pfi­zer, den Her­stel­ler des Me­di­ka­ments, ein­ge­reicht. Die Klä­ge­rin­nen ma­chen gel­tend, dass sie un­ter schwer­wie­gen­den ge­sund­heit­li­chen Fol­gen lei­den, da­run­ter Schlag­an­fäl­le, Krampf­an­fäl­le und kog­ni­ti­ve Be­ein­träch­ti­gun­gen. Die An­wäl­te der Klä­ge­rin­nen ar­gu­men­tie­ren, dass die Ri­si­ken von De­po-​Pro­ve­ra den An­wen­de­rin­nen nicht aus­rei­chend kom­mu­ni­ziert wor­den sei­en.

Um zu er­fah­ren, wie al­le hor­mo­nel­len Ver­hü­tungs­mit­tel nach­weis­lich das Brust­krebs­ri­si­ko er­hö­hen, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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