

Eine im Fachmagazin Alzheimer’s & Dementia veröffentlichte Studie hat ergeben, dass die regelmäßige Nutzung von Opioiden mit einem erhöhten Risiko für Demenz, insbesondere vaskuläre Demenz, verbunden ist.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]
Diese Studie wurde von einem internationalen Team aus China, den Vereinigten Staaten und Großbritannien durchgeführt und analysierte Daten von fast 200 000 Personen mit chronischen nicht-krebsbedingten Schmerzen. Opioide werden seit Mitte der 1990er Jahre zur Behandlung chronischer Schmerzen verschrieben, doch die Bedenken hinsichtlich Überverschreibung, Abhängigkeit und Missbrauch haben zugenommen.
Mithilfe ausgefeilter statistischer Modelle fanden die Forscher heraus, dass Menschen, die regelmäßig Opioide einnahmen, ein um 20 Prozent höheres Risiko hatten, an Demenz jeglicher Entstehungsursache zu erkranken, als diejenigen, die nicht-opioide Schmerzmittel einnahmen. Bemerkenswert ist, dass Personen, die starke Opioide einnahmen, ein um mehr als 70 Prozent erhöhtes Risiko hatten. Im Gegensatz dazu zeigten diejenigen, die nicht-opioide Analgetika einnahmen, kein erhöhtes Risiko, was auf ein spezifisches Problem bei Opioid-Medikamenten hinweist. Der Zusammenhang war besonders stark bei vaskulärer Demenz – einer Form der Demenz, die mit einer beeinträchtigten Durchblutung des Gehirns zusammenhängt.
Gehirnscans und kognitive Tests bestätigten diese Ergebnisse zusätzlich. Bemerkenswert ist, dass regelmäßiger Gebrauch von Opioiden auch mit einem Rückgang des Gehirnvolumens in Verbindung gebracht wurde, darunter eine Verringerung der weißen Substanz und des Hippocampus – Bereiche, die für das Gedächtnis und das Lernen von entscheidender Bedeutung sind.
Um mehr über die zunehmenden Hinweise darauf zu erfahren, dass B-Vitamine Demenz vorbeugen, lesen Sie diesen Artikel auf unserer Webseite.