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Ro­te-​Be­te-​Saft senkt Blut­druck bei äl­te­ren Men­schen durch Ver­än­de­rung des ora­len Mi­kro­bioms

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Meldung

Die blut­druck­sen­ken­de Wir­kung von ni­trat­rei­chem Ro­te-​Be­te-​Saft bei äl­te­ren Men­schen könn­te laut der größ­ten Stu­die die­ser Art auf spe­zi­fi­sche Ver­än­de­run­gen in ih­rem ora­len Mi­kro­biom zu­rück­zu­füh­ren sein.
[Quelle: exeter.ac.uk]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Die­se von For­schern der bri­ti­schen Uni­ver­si­tät Exe­ter durch­ge­führ­te Stu­die er­gab, dass der Ver­zehr von ni­trat­rei­chem Ro­te-​Be­te-​Saft den Blut­druck bei äl­te­ren Er­wach­se­nen senkt, in­dem er das Gleich­ge­wicht der Bak­te­rien im Mund ver­än­dert. Die in der Fach­zeit­schrift Free Ra­di­cal Bio­lo­gy and Me­di­cine ver­öf­fent­lich­te Stu­die ver­glich die Aus­wir­kun­gen von Ro­te-​Be­te-​Saft bei Er­wach­se­nen un­ter 30 Jah­ren und sol­chen in den Sech­zi­gern und Sie­bzi­gern. Hat­ten frü­he­re Stu­dien be­reits ge­zeigt, dass Ni­trat in der Er­näh­rung den Blut­druck sen­ken kann, lie­fert die­se Stu­die den bis­lang stärks­ten Be­weis da­für, dass al­ters­be­ding­te Un­ter­schie­de im ora­len Mi­kro­biom ei­ne Schlüs­sel­rol­le da­bei spie­len, wie der Kör­per Ni­trat aus der Nah­rung in nütz­li­ches Stick­stoff­mo­no­xid um­wan­delt – ei­ne Ver­bin­dung, die für die Ge­sund­heit der Blut­ge­fä­ße un­er­läss­lich ist.

Über ei­nen Zeit­raum von zwei Wo­chen tran­ken die Teil­neh­mer ent­we­der kon­zen­trier­ten Ro­te-​Be­te-​Saft oder ein ni­trat­frei­es Pla­ce­bo. Die Grup­pe der Äl­te­ren, die zu Be­ginn ei­nen hö­he­ren durch­schnitt­li­chen Blut­druck hat­te, ver­zeich­ne­te nach dem Trin­ken des ni­trat­rei­chen Saf­tes ei­nen sig­ni­fi­kan­ten Blut­druck­ab­fall – ei­ne Ver­än­de­rung, die bei der jün­ge­ren Grup­pe nicht be­ob­ach­tet wur­de. Die ge­ne­ti­sche Ana­ly­se der Mund­bak­te­rien er­gab, dass bei den äl­te­ren Teil­neh­mern ei­ne Ab­nah­me po­ten­tiell schäd­li­cher Bak­te­rien und ei­ne Zu­nah­me nütz­li­cher Bak­te­rien zu ver­zeich­nen war.

Den For­schern zu­fol­ge be­le­gen die­se Er­geb­nis­se das Po­ten­tial von Er­näh­rung für ein ge­sun­des Al­tern. Da die Pro­duk­tion von Stick­stoff­mo­no­xid mit zu­neh­men­dem Al­ter auf na­tür­li­che Wei­se zu­rück­geht, könn­te der ver­mehr­te Ver­zehr von ni­trat­rei­chen Ge­mü­se­sor­ten wie Ro­te Be­te, Spi­nat, Ru­co­la und Sel­le­rie ei­ne ein­fa­che Mög­lich­keit dar­stel­len, die Herz-​Kreis­lauf-​Ge­sund­heit äl­te­rer Men­schen zu ver­bes­sern.

Um die Emp­feh­lun­gen Dr. Raths zur Zell­ge­sund­heit bei Blut­hoch­druck zu le­sen, be­su­chen Sie die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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