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USA ver­nich­ten C19-​Impf­da­ten von Be­hör­den­mit­ar­bei­tern des Bun­des – an­de­re Län­der soll­ten da­von Kennt­nis neh­men

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Image: Adobe Stock

Die Trump-​Re­gie­rung hat ei­nen dra­ma­ti­schen Schritt un­ter­nom­men, um die me­di­zi­ni­sche Pri­vat­sphä­re wie­der­her­zu­stel­len und ei­ni­ge der durch au­to­ri­tä­re Pan­de­mie-​Maß­nah­men ver­ur­sach­ten Schä­den rück­gän­gig zu ma­chen. Nach ei­ner um­fas­sen­den An­ord­nung vom 8. Au­gust müs­sen al­le Bun­des­be­hör­den der Ver­ei­nig­ten Staa­ten Auf­zeich­nun­gen über den COVID-​19-​Impf­sta­tus ih­rer Mit­ar­bei­ter, frü­he­re Ver­stö­ße ge­gen Impf­vor­schrif­ten und An­trä­ge auf Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen dau­er­haft lö­schen. Den Be­hör­den ist es fort­an un­ter­sagt, sol­che In­for­ma­tio­nen bei Ent­schei­dun­gen über Ein­stel­lun­gen, Be­för­de­run­gen, Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men oder Ent­las­sun­gen zu ver­wen­den. So­fern Bun­des­an­ge­stell­te nicht aus­drück­lich da­rum bit­ten, dass ih­re Impf­un­ter­la­gen auf­be­wahrt wer­den, müs­sen die­se Ak­ten – so­wohl in Pa­pier­form als auch in di­gi­ta­ler Form – nun ver­nich­tet wer­den.

Bei der Be­kannt­ga­be die­ser Maß­nah­me stell­te Scott Ku­por, Di­rek­tor des Am­tes für Per­so­nal­ver­wal­tung, klar, dass die Ära der Be­stra­fung von Bun­des­be­am­ten für per­sön­li­che Ge­sund­heits­ent­schei­dun­gen vor­bei ist. »⁠Wäh­rend der Pan­de­mie sind die Din­ge au­ßer Kon­trol­le ge­ra­ten⁠«, sag­te Ku­por. »⁠Bun­des­be­am­te wur­den ent­las­sen, be­straft oder aus­ge­grenzt, nur weil sie ei­ne per­sön­li­che me­di­zi­ni­sche Ent­schei­dung ge­trof­fen hat­ten. Das hät­te nie­mals pas­sie­ren dür­fen.⁠« Er wür­dig­te die Füh­rungs­stär­ke von Prä­si­dent Trump, der da­für ge­sorgt ha­be, dass »⁠die Ex­zes­se die­ser Ära⁠« kei­ne blei­ben­den Spu­ren in den Kar­rie­ren der Bun­des­be­am­ten hin­ter­las­sen wür­den.

Ein ent­schei­den­des po­li­ti­sches und mo­ra­li­sches Sig­nal

Die­se An­ord­nung ist nicht ein­fach ei­ne un­be­deu­ten­de bü­ro­kra­ti­sche Maß­nah­me – sie sen­det ein ent­schei­den­des po­li­ti­sches und mo­ra­li­sches Sig­nal hin­sicht­lich der Un­an­tast­bar­keit der per­sön­li­chen me­di­zi­ni­schen Frei­heit. Im Sep­tem­ber 2021 un­ter­zeich­ne­te Prä­si­dent Bi­den ei­ne Durch­füh­rungs­ver­ord­nung, die im We­sent­li­chen al­le Bun­des­an­ge­stell­ten da­zu zwang, sich ge­gen COVID-​19 imp­fen zu las­sen oder mit Ent­las­sung zu rech­nen. Zu die­sem Zeit­punkt pro­tes­tier­ten vie­le Ar­beit­neh­mer, Ge­werk­schaf­ten und so­gar ei­ni­ge Re­gie­run­gen der Bun­des­staa­ten und ar­gu­men­tier­ten, dass dies ge­gen die Ver­fas­sungs­rech­te und die grund­le­gen­de me­di­zi­ni­sche Frei­heit ver­sto­ße. Es folg­ten recht­li­che Schrit­te, und ein Bun­des­be­ru­fungs­ge­richt blockier­te schließ­lich die Ver­ord­nung. Bi­den hob sie letzt­lich im Mai 2023 auf – Mo­na­te nach­dem er die Pan­de­mie für »⁠be­en­det⁠« er­klärt hat­te –, aber bis da­hin wa­ren Tau­sen­de von Mit­ar­bei­tern, weil sie die­se Imp­fung ab­lehn­ten, star­kem Druck, Dis­kri­mi­nie­rung und be­ruf­li­chen Rück­schlä­gen aus­ge­setzt ge­we­sen.

Was die Trump-​Re­gie­rung jetzt ge­tan hat, ist mehr als nur die Auf­he­bung ei­ner Vor­schrift – sie hat die Do­ku­men­te ver­nich­tet, die Bun­des­be­am­ten noch jah­re­lang ge­scha­det hät­ten. Oh­ne die­sen Schritt könn­ten die­se Un­ter­la­gen wei­ter­hin heim­lich da­zu ver­wen­det wer­den, Ein­stel­lungs­ent­schei­dun­gen zu be­ein­flus­sen, Be­för­de­run­gen zu blockie­ren oder den Ruf von Per­so­nen zu schä­di­gen. In­dem sie die Be­hör­den da­zu zwingt, rei­nen Tisch zu ma­chen, räumt die US-​Re­gie­rung ein, dass das, was ge­sche­hen ist, falsch war und dass die­se Feh­ler kor­ri­giert wer­den müs­sen.

Wer­den an­de­re Län­der dem Bei­spiel Ame­ri­kas fol­gen?

An­de­re Län­der soll­ten dies zur Kennt­nis neh­men. In Ka­na­da, Aus­tra­lien, Neu­see­land und wei­ten Tei­len Eu­ro­pas wur­den Impf­pflich­ten für Be­schäf­tig­te im öf­fent­li­chen Dienst mit der­sel­ben »⁠Kei­ne Sprit­ze, kein Job⁠«-​Men­ta­li­tät auf­er­legt. Von den da­durch ver­ur­sach­ten Be­dräng­nis­sen zei­gen sich vie­le Re­gie­run­gen nach wie vor un­be­ein­druckt. Eben­so sind man­cher­orts die Auf­zeich­nun­gen über Ver­stö­ße noch im­mer in den Per­so­nal­ak­ten zu fin­den. Das be­deu­tet, dass die Be­stra­fung nicht wirk­lich vor­bei ist – das Stig­ma bleibt be­ste­hen. An­de­re Re­gie­run­gen müs­sen, wenn sie es mit dem Schutz der bür­ger­li­chen Frei­hei­ten ernst mei­nen, dem Bei­spiel Ame­ri­kas fol­gen: die Auf­zeich­nun­gen lö­schen, ih­re künf­ti­ge Ver­wen­dung ver­bie­ten und die­ses schänd­li­che Ka­pi­tel der me­di­zi­ni­schen Zwangs­maß­nah­men of­fi­ziell ab­schlie­ßen.

Die Pan­de­mie stell­te uns vor bei­spiel­lo­se Her­aus­for­de­run­gen. Sie führte uns vor Au­gen, wie schnell und leicht sich ver­meint­lich de­mo­kra­ti­sche Re­gie­run­gen in fak­ti­sche Dik­ta­tu­ren ver­wan­deln kön­nen. Als »⁠vor­über­ge­hend⁠« be­zeich­ne­te Maß­nah­men hin­ter­lie­ßen blei­ben­de Spu­ren in den Er­werbs­bio­gra­fien der Men­schen. Al­lein weil sie ihr Recht auf kör­per­li­che Selbst­be­stim­mung wahr­nah­men, wur­den Men­schen als Un­ru­he­stif­ter oder wis­sen­schafts­feind­li­che Fan­tas­ten ge­brand­markt. Die Wie­der­her­stel­lung von Rech­ten be­deu­tet mehr als nur die Auf­he­bung ei­ner Maß­nah­me – es be­deu­tet, al­le In­stru­men­te zu be­sei­ti­gen, die in Zu­kunft zur Be­stra­fung ab­wei­chen­der Mei­nun­gen ein­ge­setzt wer­den könn­ten.

Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ha­ben ge­ra­de ei­ne ein­dring­li­che Er­klä­rung ab­ge­ge­ben: Ih­re pri­va­ten Ge­sund­heits­ent­schei­dun­gen ge­hen nur Sie et­was an, und die Re­gie­rung hat kein Recht, Sie da­für zu über­wa­chen oder zu be­stra­fen. Dies ist ei­ne Maß­nah­me, die welt­weit ei­nen Prä­ze­denz­fall schaf­fen könn­te. Die Fra­ge ist nun, ob an­de­re Na­tio­nen den Mut ha­ben, zu­zu­ge­ben, dass sie zu weit ge­gan­gen sind – und ob sie die In­te­gri­tät be­sit­zen, die Din­ge wie­der in Ord­nung zu brin­gen.

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Paul Anthony Taylor
Paul Anthony Taylor
Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.