

Image: Adobe Stock
Ein neuer wissenschaftlicher Review hat das bemerkenswerte Potential von Quercetin – einem sekundären Pflanzenstoff, der in Lebensmitteln wie Zwiebeln, Grünem Tee, Äpfeln und Beeren enthalten ist – im Kampf gegen Brustkrebs bestätigt. Die in der Fachzeitschrift International Journal of Nanomedicine von Forschern aus China veröffentlichte Übersichtsarbeit analysiert 272 vorangegangene Studien und führt aus, wie Quercetin mehrere Signalwege in Gang setzt, um das Wachstum von Krebszellen zu stoppen, den Tod von Krebszellen auszulösen und die Ausbreitung von Tumoren zu blockieren – insbesondere des aggressiven Subtyps des dreifach negativen Brustkrebses (TNBC). Die Ergebnisse zeigen: Indem Quercetin zur Entwicklung tatsächlich wirksamer, ungiftiger Ansätze zur Prävention und Behandlung von Brustkrebs beiträgt, bietet es Frauen weltweit echte Hoffnung.
Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und betrifft weltweit jährlich etwa 2,3 Millionen Frauen. Das Brustkrebsrisiko wird durch Faktoren wie Alter, Hormone und Lebensstil beeinflusst. Die Krankheit tritt in verschiedenen Formen auf. Darunter ist TNBC eine besonders tödliche, zum einen da sie auf viele herkömmliche Behandlungen nicht anspricht, zum anderen da sie sich oft schnell ausbreitet.
Die Übersichtsarbeit legt die vielfältigen Wirkungsmechanismen von Quercetin dar, Brustkrebs auf natürliche Weise zu bekämpfen. So löst es beispielsweise die Apoptose aus, einen Prozess, der dazu führt, dass Krebszellen auf natürliche Weise absterben. Außerdem verlangsamt es das Wachstum von Tumoren, indem es die Vermehrung von Krebszellen verhindert. Darüber hinaus verhindert es, dass Krebszellen in andere Teile des Körpers wandern, ein Prozess, der als Metastasierung bekannt ist und Krebs umso gefährlicher macht.
Bei der TNBC-Form zielt Quercetin auf bestimmte Signalwege im Körper ab, die Krebszellen zum Wachsen und Überleben nutzen. Das betrifft etwa die Informationsübertragung innerhalb der Zellen, die wie ein Kommunikationsnetzwerk angelegt ist. Durch die Störung dieser Signale schwächt Quercetin die Fähigkeit des Krebses, sich zu vermehren. Außerdem verringert es die Fähigkeit von TNBC-Zellen, sich wie ›Stammzellen‹ zu verhalten, die besonders aggressiv und schwer abzutöten sind. Anders als Chemotherapeutika, die gesunde Zellen schädigen und schwere Nebenwirkungen verursachen können, ist Quercetin überdies völlig sicher. Es wirkt direkt auf Krebszellen, während normale Zellen verschont bleiben. Interessanterweise kommt die Studie daher zu dem Schluss, dass durch die Kombination von Quercetin mit Chemotherapeutika die Wirksamkeit jener Medikamente bei der Bekämpfung von Tumoren fördern würde.
Quercetin trägt zudem dazu bei, ein gesünderes Umfeld im Körper zu schaffen. Dies erreicht es unter anderem durch die Stärkung des Immunsystems, wodurch die Immunzellen Krebs wirksamer bekämpfen können. Darüber hinaus reduziert es Entzündungen – ein Problem, das das Krebswachstum ganz grundsätzlich begünstigen kann. Überraschenderweise kann Quercetin sogar das Nervensystem beeinflussen und Stresssignalen entgegenwirken, die TNBC verschlimmern können. Während Stress beispielsweise Wege im Körper aktivieren kann, die das Krebswachstum fördern, kann Quercetin diese Wege hemmen. Es hilft auch bei anderen Problemen im Zusammenhang mit Brustkrebs, wie Depressionen oder Leberproblemen, und verbessert so das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patientinnen.
Wegen seiner zahlreichen positiven Eigenschaften ist Quercetin bereits ein wichtiger Bestandteil der Empfehlungen von Dr. Rath zur Zellgesundheit bei Krebs – nämlich in einer patentierten Mikronährstoffkombination, die mittlerweile an mehr als 55 verschiedenen Krebszelltypen erfolgreich getestet wurde. Aktuelle wissenschaftliche Studien, die am Dr. Rath Forschungsinstitut durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass diese Mikronährstoffe in der Lage sind, die Invasion und Metastasierung von Krebszellen, die Vermehrung von Krebszellen und das Tumorwachstum, die Bildung neuer Blutgefäße zur Versorgung von Tumoren (Angiogenese) zu hemmen sowie Apoptose auszulösen.
Gestützt auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse weckt das Versprechen der Natürlichen Medizin die Vision einer Zukunft, in der die Diagnose einer Krebserkrankung nicht mehr gleichbedeutend mit einem Todesurteil ist, sondern als ein Gesundheitsproblem betrachtet wird, das kontrolliert und sogar geheilt werden kann. Dank kontinuierlicher wissenschaftlicher Forschung und dem anhaltenden Engagement, die Lösungen der Natur zu nutzen, nähern wir uns allmählich einer neuen Ära der Medizin: einer Ära, in der Patienten überall wissen, dass die Beendigung der Volkskrankheit Krebs möglich ist. Seien Sie sich dessen sicher: Dies kann schneller geschehen, als Sie denken.