

E-Mails, die vom US-Senatsausschuss für innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten aufgedeckt wurden, scheinen der zuvor von Dr. Anthony Fauci im Capitol abgegebenen Aussage zu widersprechen.
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Die Mitteilungen, die dem Senatsausschuss für innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten vorliegen, lassen erkennen, dass Fauci – der ehemalige Leiter des US-amerikanischen Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten – Kollegen angewiesen hat, E-Mails mit sensiblen Gesprächsinhalten zu löschen, obwohl er 2024 unter Eid bestritten hatte, jemals Aufzeichnungen vernichtet oder Anfragen nach dem Freedom of Information Act behindert zu haben. In einem Schreiben an Fauci hat Senator Rand Paul nun gefordert, dass dieser die Unstimmigkeiten klärt. Dabei führte er zwei Beispiele aus dem Jahr 2020 an, in denen Fauci Kollegen ausdrücklich angewiesen hatte, E-Mails nach dem Lesen zu löschen.
Als Ausschussvorsitzender ist Senator Paul seit Jahren bemüht, die Ursprünge von COVID-19 und die Verstrickung der USA in der Finanzierung der Virusforschung im chinesischen Wuhan zu untersuchen. Mehrfach hat er Fauci vorgeworfen, den Kongress über die Rolle der National Institutes of Health bei der Genehmigung umstrittener Funktionsgewinn-Experimente (Gain of Function) getäuscht zu haben. Paul hat bereits mehrere Bundesbehörden aufgefordert, Unterlagen vorzulegen, mit dem erklärten Ziel, Faucis Rolle bei wichtigen Entscheidungen aufzudecken. Er hat außerdem angekündigt, dass er eine Vorladung beantragen werde, um Fauci zur Aussage zu zwingen, sollte dieser sich weigern, freiwillig zu erscheinen.
Entnehmen Sie dieser Meldung auf unserer Webseite, dass Dokumente des Militärs über die GoF-Virusforschung den eidlichen Aussagen Faucis widersprechen.