

Magnesiummangel ist laut einer online in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlichten Studie mit einem erhöhten Risiko für eine überaktive Blase verbunden.
[Quelle: medicalxpress.com]

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Diese Studie analysierte Daten von 28 621 Erwachsenen im Alter von 20 bis 80 Jahren aus der US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey und bewertete sie anhand eines Magnesiummangel-Scores (MgDS). Dabei wurde festgestellt, dass mit jedem Anstieg des MgDS um einen Punkt die Wahrscheinlichkeit einer überaktiven Blase um 9 Prozent zunahm.
Menschen mit mäßigem oder starkem Magnesiummangel litten häufiger unter Symptomen einer überaktiven Blase als Menschen mit geringem Magnesiummangel. Dieser Effekt war besonders ausgeprägt bei Frauen, Nichtrauchern, Erwachsenen mittleren Alters und Menschen mit Adipositas, was darauf hindeutet, dass bestimmte Gruppen möglicherweise anfälliger für die Auswirkungen eines Magnesiummangels sind.
Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Magnesiummangel eine Rolle bei der Entwicklung einer überaktiven Blase spielen könnte und dass dieser Zusammenhang auch nach Berücksichtigung anderer Gesundheits- und Lebensstilfaktoren bestehen bleibt. Sie vermuten, dass der Magnesiumstatus ein wichtiger Faktor sein könnte, der sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Behandlung von Blasenproblemen berücksichtigt werden sollte.
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