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Stu­die zeigt: Men­schen at­men täg­lich bis zu 68 000 Mi­kro­plas­tik­par­tikel ein

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Meldung

Je­der Ate­mzug, den Men­schen in ih­ren Woh­nun­gen oder Au­tos neh­men, ent­hält wahr­schein­lich er­heb­li­che Men­gen an Mi­kro­plas­tik – klein ge­nug, um tief in die Lun­ge ein­zu­drin­gen. Dies geht aus ei­ner neu­en, von Fach­kol­le­gen be­gut­ach­te­ten Stu­die her­vor, die das Au­gen­merk auf ei­nen bis­lang we­nig be­ach­te­ten Weg der Ex­po­si­tion und Ge­sund­heits­ge­fähr­dung legt.
[Quelle: theguardian.com]

[Bildquelle: Adobe Stock]

Kommentar

Die­se in der Fach­zeit­schrift PLOS One ver­öf­fent­lich­te Stu­die er­gab, dass Par­ti­kel mit ei­ner Grö­ße zwischen 1 und 10 Mi­kro­me­tern – et­wa ein Sieb­tel der Dicke ei­nes mensch­li­chen Haa­res – tief in der Lun­ge haf­ten blei­ben, in den Blut­kreis­lauf ge­lan­gen und sich im ge­sam­ten Kör­per aus­brei­ten kön­nen. Die­se Er­geb­nis­se er­här­ten die Er­kennt­nis, dass das Ein­at­men ein wich­ti­ger und bis­lang un­ter­schätz­ter Weg der ge­sund­heit­li­chen Be­las­tung durch Mi­kro­plas­tik ist. Zu­gleich ver­stär­ken die Re­sul­ta­te die Be­den­ken im Hin­blick auf den Zu­sam­men­hang mit chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen, Lun­gen­krebs und an­de­ren Ge­sund­heits­pro­ble­men.

Die For­scher ha­ben die Luft in Häu­sern, Woh­nun­gen und In­nen­räu­men von Au­tos ge­mes­sen und da­bei fest­ge­stellt, dass die dor­ti­gen Kon­zen­tra­tio­nen viel hö­her sind als im Frei­en. Da Men­schen et­wa 90 Pro­zent ih­rer Zeit drin­nen ver­brin­gen, ent­steht da­raus ein ech­tes Ge­sund­heits­ri­si­ko. All­täg­li­che Plas­tik­pro­duk­te wie Klei­dung, Tep­pi­che und Kü­chen­uten­si­lien ge­ben Par­ti­kel ab, die schon bei der kleins­ten Be­we­gung leicht wie­der in die Luft auf­wir­beln. In Au­tos wur­den vier­mal hö­he­re Kon­zen­tra­tio­nen als in Woh­nun­gen ge­mes­sen, wo­bei Plas­tik aus Ar­ma­tu­ren­bret­tern, Grif­fen und Pols­tern als Haupt­quel­len iden­ti­fi­ziert wur­den.

Ex­per­ten räu­men ein, dass es un­mög­lich ist, die In­ha­la­tion von Mi­kro­plas­tik aus der Um­ge­bungs­luft voll­stän­dig zu ver­mei­den. Den­noch kön­ne das Aus­maß der Ex­po­si­tion be­grenzt wer­den, et­wa durch den Ein­satz von HEPA-​Luft­fil­tern (High-​Ef­fi­cien­cy Par­ti­cu­late Air), re­gel­mä­ßi­ges Staub­sau­gen und Staub­wi­schen so­wie die Wahl von Pro­duk­ten aus Holz, Me­tall oder Na­tur­fa­sern an­stel­le von Kunst­stoff. Schwie­ri­ger zu hand­ha­ben sei nach wie vor der Ein­trag durch Au­tos, da ihr be­grenz­ter Raum und ihre kunst­stoff­rei­chen In­nen­räu­me hö­he­re Par­ti­kel­kon­zen­tra­tio­nen ver­ur­sa­chen. Das Öff­nen der Au­to­fens­ter kann zwar die Be­lüf­tung ver­bes­sern, aber auch den Mi­kro­plas­tik­ab­rieb von Rei­fen her­ein­las­sen.

Um zu er­fah­ren, wa­rum Mi­kro­plas­tik in un­se­ren Le­bens­mit­teln ein wach­sen­des Ge­sund­heits­pro­blem dar­stellt, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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