

Forscher des Vanderbilt University Medical Center haben in einer präzisionsbasierten klinischen Studie nachgewiesen, dass ein Magnesiumpräparat die Darmbakterien beim Menschen vermehrt, die erwiesenermaßen Vitamin D synthetisieren und die Entstehung von Darmkrebs hemmen.
[Quelle: medicalxpress.com]

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In dieser klinischen Studie wurde gezeigt, dass Magnesium die Häufigkeit bestimmter Darmbakterien erhöht, die in der Lage sind, Vitamin D direkt im Darm zu synthetisieren. Bei Frauen war dieser Effekt besonders auffällig, was nach Ansicht der Forscher mit dem Einfluss von Östrogen auf die Magnesiumverteilung im Körper zusammenhängen könnte.
Es liegen also mittlerweile überzeugende Belege dafür vor, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel mit einem geringeren Risiko für Darmkrebs einhergeht. Eine 2019 veröffentlichte Studie analysierte über 5 700 Darmkrebsfälle und 7 100 Kontrollpersonen aus den Vereinigten Staaten, Europa und Asien. Bei Menschen mit einem Vitamin-D-Mangel wurde ein um 31 Prozent höheres Risiko für Darmkrebs festgestellt. Umgekehrt war eine höhere Vitamin-D-Konzentration mit einem geringeren Risiko für die Erkrankung verbunden. Andere Forscher haben herausgefunden, dass die Gabe von hochdosiertem Vitamin D an Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, das Fortschreiten von metastasiertem Darmkrebs verzögert.
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