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In­di­vi­du­ell an­ge­pass­te Vi­ta­min-​D3-​Sup­ple­men­tie­rung bei Herz­in­fark­ten senkt Ri­si­ko ei­nes er­neu­ten In­farkts um die Hälf­te

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Meldung

Eine ge­ziel­te Vi­ta­min-​D3-​Sup­ple­men­tie­rung für Herz­in­farkt­pa­tien­ten kann laut neu­en kli­ni­schen Er­kennt­nis­sen das Ri­si­ko ei­nes zwei­ten Herz­in­farkts um die Hälf­te sen­ken.
[Quelle: nutritioninsight.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Die­se von For­schern in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten durch­ge­führ­te kli­ni­sche Stu­die er­gab, dass Herz­in­farkt­pa­tien­ten, de­ren Vi­ta­min-​D-​Spie­gel ak­tiv über­wacht und auf ei­ne op­ti­ma­le Kon­zen­tra­tion im Blut ein­ge­stellt wur­de, im Ver­gleich zu Pa­tien­ten, die kei­ne Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel er­hiel­ten, ein um et­wa die Hälf­te ge­rin­ge­res Ri­si­ko für ei­nen zwei­ten Herz­in­farkt hat­ten.

Die Stu­die be­glei­tete 630 Pa­tien­ten, die in­ner­halb des letz­ten Mo­nats ei­nen Herz­in­farkt er­lit­ten hat­ten, und be­ob­ach­te­te sie über ei­nen Zeit­raum von min­des­tens zwei Jah­ren. Et­wa 85 Pro­zent der Teil­neh­mer wie­sen zu Be­ginn ei­nen un­zu­rei­chen­den Vi­ta­min-​D-​Spie­gel auf, der als un­ter 40 ng/ml an­ge­ge­ben wur­de. Die Pa­tien­ten in der Be­hand­lungs­grup­pe er­hiel­ten in­di­vi­du­ell an­ge­pass­te Vi­ta­min-​D3-​Do­sen – oft bis zu 5 000 IE täg­lich –, um den Blut­spie­gel über die­sen Schwel­len­wert zu brin­gen, wo­bei häu­fi­ge Tests und Do­sis­an­pas­sun­gen vor­ge­nom­men wur­den, bis das Ziel er­reicht war. Im Ge­gen­satz da­zu wur­den in frü­he­ren Stu­dien in der Re­gel Stan­dard­do­sen ver­schrie­ben, oh­ne zu über­prü­fen, ob sie den Man­gel tat­säch­lich be­ho­ben ha­ben.

Wäh­rend des Nach­be­ob­ach­tungs­zeit­raums er­lit­ten 107 Teil­neh­mer schwer­wie­gen­de kar­di­a­le Er­eig­nis­se wie Schlag­an­fall, Kran­ken­haus­auf­ent­halt oder Tod. Bei den­je­ni­gen, die ei­ne ge­ziel­te Vi­ta­min-​D-​Be­hand­lung er­hiel­ten, hal­bier­te sich je­doch die Ra­te wie­der­keh­ren­der Herz­in­fark­te. Vor dem Hin­ter­grund, dass bis zu zwei Drit­tel der Welt­be­völ­ke­rung von Vi­ta­min-​D-​Man­gel be­trof­fen ist und die­ser seit lan­gem mit ei­ner schlech­te­ren Herz­ge­sund­heit in Ver­bin­dung ge­bracht wird, be­to­nen die For­scher die Re­le­vanz ih­rer Er­geb­nis­se, fü­gen aber hin­zu, dass grö­ße­re Stu­dien er­for­der­lich sei­en, um fest­zu­stel­len, ob die­ser An­satz auch an­de­re kar­dio­vas­ku­lä­re Ri­si­ken ver­rin­gert.

Um die Em­pfeh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit für ge­sun­de Ar­te­rien zu le­sen, be­su­chen Sie die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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