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So kön­nen COVID-​19-​Impf­stof­fe Herz­schä­den ver­ur­sa­chen

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Meldung

Wis­sen­schaft­ler ha­ben her­aus­ge­fun­den, dass mRNA-​ba­sier­te COVID-​19-​Vak­zi­ne Herz­schä­den ver­ur­sa­chen kön­nen, in­dem sie Im­mun­zel­len zum An­griff sti­mu­lie­ren.
[Quelle: telegraph.co.uk]

[Bildquelle: Wikimedia]

Kommentar

In die­ser Stu­die be­stä­ti­gen Wis­sen­schaft­ler, dass so­ge­nann­te COVID-​19-​Impf­stof­fe auf mRNA-​Ba­sis Ent­zün­dun­gen des Herz­mus­kels (Myo­kar­di­tis) bzw. der ihn um­ge­ben­den Herz­beu­tel­haut (Pe­ri­kar­di­tis) aus­lö­sen kön­nen, wo­bei jun­ge Män­ner am stärks­ten be­trof­fen sind. Die in dem Be­richt zi­tier­ten Da­ten aus Groß­bri­tan­nien deu­ten auf mehr als 2 000 Fäl­le nach der Er­halt der Sprit­ze hin, von de­nen die meis­ten mit mRNA-​ba­sier­ten COVID-​19-​Impf­stof­fen von Un­ter­neh­men wie Pfi­zer-​BioN­Tech und Mo­der­na in Ver­bin­dung ste­hen. Die Er­kran­kung scheint auf­zu­tre­ten, wenn das Im­mun­sys­tem ag­gres­siv auf die frem­de RNA des Impf­stoffs re­a­giert und Ent­zün­dungs­sig­na­le pro­du­ziert, die die Herz­zel­len schä­di­gen kön­nen.

Die For­scher fan­den her­aus, dass die mRNA-​Trans­fek­tion bei an­fäl­li­gen Per­so­nen ei­nen An­stieg von Zy­to­ki­nen her­vor­ru­fen kann. Das sind Sig­nal­pro­tei­ne des Im­mun­sys­tems, die für die Be­kämp­fung von In­fek­tio­nen un­er­läss­lich sind, die aber in über­mä­ßi­gen Men­gen po­ten­tiell schäd­lich sein kön­nen. Blut­pro­ben von Pa­tien­ten, die ei­ne Myo­kar­di­tis ent­wickel­ten, wie­sen er­höh­te Wer­te zwei­er sol­cher Sig­nal­pro­tei­ne auf, die of­fen­bar zu­sam­men­wir­ken, um die Im­mun­ant­wort zu stark zu sti­mu­lie­ren und das Herz­ge­we­be zu schä­di­gen.

Die Sym­pto­me tre­ten in der Re­gel in­ner­halb von ein bis drei Ta­gen nach der COVID-​19-​Imp­fung auf und kön­nen Brust­schmer­zen, Atem­not, Fie­ber und Herz­klop­fen um­fas­sen. Wäh­rend vie­le Fäl­le schnell ab­klin­gen, er­for­dern ei­ni­ge ei­ne Kran­ken­haus­be­hand­lung und kön­nen in sel­te­nen Fäl­len töd­lich ver­lau­fen. Die For­scher war­nen da­vor, dass ähn­li­che Aus­wir­kun­gen auch bei an­de­ren Ar­ten von mRNA-​ba­sier­ten Impf­stof­fen auf­tre­ten könn­ten.

Be­reits eine Ana­ly­se, die 2022 ver­öf­fent­licht wur­de, kam zu dem Er­geb­nis, dass die mRNA-​Trans­fek­tions­mit­tel von Pfi­zer und Mo­der­na eher schwer­wie­gen­de Ne­ben­wir­kun­gen ver­ur­sa­chen, an­statt Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te auf­grund von COVID-​19 zu ver­hin­dern. Le­sen Sie mehr da­rü­ber in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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