

In der ersten lang angelegten und realitätsnahen Reflexionsstudie dieser Art haben Wissenschaftler neue gesundheitsschädliche Auswirkungen des künstlichen Süßstoffs Aspartam entdeckt, die denen ähneln, die in kürzeren Studien festgestellt wurden.
[Quelle: newatlas.com]

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Diese einjährige Tierstudie unter der Leitung spanischer Forscher, die in der Fachzeitschrift Biomedicine & Pharmacotherapy veröffentlicht wurde, ergab, dass die regelmäßige Einnahme geringer Dosen Aspartam den Energiestoffwechsel des Gehirns stören, das Lernvermögen beeinträchtigen und die Herzleistung verringern kann – selbst wenn die konsumierten Mengen weit unter den derzeitigen Grenzwerten für die »zulässige Tagesdosis« liegen. Um die Schwächen früherer Studien zu überwinden, führte das Team eine Langzeitstudie durch und verwendete eine für den Menschen relevante Dosis von nur 7 mg/kg, was etwa einem Sechstel der von Aufsichtsbehörden wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassenen Höchstmenge entspricht. Die Mäuse wurden über einen Zeitraum von 12 Monaten intermittierend Aspartam ausgesetzt und mit unbehandelten Kontrolltieren verglichen, um die kumulativen Auswirkungen unter realen Bedingungen zu bewerten.
Die auffälligsten Veränderungen traten im Gehirn auf. Bildgebende Verfahren zeigten einen frühen Anstieg des Glukoseverbrauchs, gefolgt von einem anhaltenden Rückgang. Nach 10 Monaten verbrauchten die Gehirne der mit Aspartam behandelten Mäuse etwa 50 Prozent weniger Glukose als die Kontrollgruppe – ein besorgniserregendes Ergebnis, da das Gehirn für seine normale Funktion in hohem Maße auf Glukose angewiesen ist. Biochemische Analysen ergaben steigende Laktatwerte, was auf eine gestörte Energieverwertung zwischen Stützzellen und Neuronen hindeutet. Diese Stoffwechselstörungen gingen einher mit schlechteren Leistungen in Lern- und Gedächtnistests, langsameren Bewegungen und einer verminderten Problemlösungsfähigkeit.
Auch die Herzfunktion war beeinträchtigt. Mit Aspartam behandelte Mäuse zeigten eine verminderte Pumpleistung, was bedeutet, dass weniger Blut bei jedem Herzschlag gefördert wurde. Die Ergebnisse basieren zwar auf einem Tiermodell, doch die Forscher sind sich sicher, dass die Resultate ernsthafte Bedenken hinsichtlich der langfristigen Sicherheit des chronischen Aspartamkonsums aufwerfen.
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