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Dau­er­haf­te As­par­tam-Auf­nah­me be­ein­träch­tigt Ge­hirn- und Herz­funk­tion

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Meldung

In der ers­ten lang an­ge­leg­ten und re­a­li­täts­na­hen Re­fle­xions­stu­die die­ser Art ha­ben Wis­sen­schaft­ler neue ge­sund­heits­schäd­li­che Aus­wir­kun­gen des künst­li­chen Süß­stoffs As­par­tam ent­deckt, die de­nen äh­neln, die in kür­ze­ren Stu­dien fest­ge­stellt wur­den.
[Quelle: newatlas.com]

[Bildquelle: Unsplash]

Kommentar

Die­se ein­jäh­ri­ge Tier­stu­die un­ter der Lei­tung spa­ni­scher For­scher, die in der Fach­zeit­schrift Bio­me­di­cine & Phar­ma­co­the­ra­py ver­öf­fent­licht wur­de, er­gab, dass die re­gel­mä­ßi­ge Ein­nah­me ge­rin­ger Do­sen As­par­tam den Ener­gie­stoff­wech­sel des Ge­hirns stö­ren, das Lern­ver­mö­gen be­ein­träch­ti­gen und die Herz­leis­tung ver­rin­gern kann – selbst wenn die kon­su­mier­ten Men­gen weit un­ter den der­zei­ti­gen Grenz­wer­ten für die »⁠zu­läs­si­ge Ta­ges­do­sis⁠« lie­gen. Um die Schwä­chen frü­he­rer Stu­dien zu über­win­den, führ­te das Team ei­ne Lang­zeit­stu­die durch und ver­wen­de­te ei­ne für den Men­schen re­le­van­te Do­sis von nur 7 mg/kg, was et­wa ei­nem Sechs­tel der von Auf­sichts­be­hör­den wie der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) und der US-​ame­ri­ka­ni­schen Food and Drug Ad­mi­nis­tra­tion (FDA) zu­ge­las­se­nen Höchst­men­ge ent­spricht. Die Mäu­se wur­den über ei­nen Zeit­raum von 12 Mo­na­ten in­ter­mit­tie­rend As­par­tam aus­ge­setzt und mit un­be­han­del­ten Kon­troll­tie­ren ver­gli­chen, um die ku­mu­la­ti­ven Aus­wir­kun­gen un­ter re­a­len Be­din­gun­gen zu be­wer­ten.

Die auf­fäl­ligs­ten Ver­än­de­run­gen tra­ten im Ge­hirn auf. Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren zeig­ten ei­nen frü­hen An­stieg des Glu­ko­se­ver­brauchs, ge­folgt von ei­nem an­hal­ten­den Rück­gang. Nach 10 Mo­na­ten ver­brauch­ten die Ge­hir­ne der mit As­par­tam be­han­del­ten Mäu­se et­wa 50 Pro­zent we­ni­ger Glu­ko­se als die Kon­troll­grup­pe – ein be­sorg­nis­er­re­gen­des Er­geb­nis, da das Ge­hirn für sei­ne nor­ma­le Funk­tion in ho­hem Ma­ße auf Glu­ko­se an­ge­wie­sen ist. Bio­che­mi­sche Ana­ly­sen er­ga­ben stei­gen­de Lak­tat­wer­te, was auf ei­ne ge­stör­te Ener­gie­ver­wer­tung zwi­schen Stütz­zel­len und Neu­ro­nen hin­deu­tet. Die­se Stoff­wech­sel­stö­run­gen gin­gen ein­her mit schlech­te­ren Leis­tun­gen in Lern- und Ge­dächt­nis­tests, lang­sa­me­ren Be­we­gun­gen und ei­ner ver­min­der­ten Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­keit.

Auch die Herz­funk­tion war be­ein­träch­tigt. Mit As­par­tam be­han­del­te Mäu­se zeig­ten ei­ne ver­min­der­te Pump­leis­tung, was be­deu­tet, dass we­ni­ger Blut bei je­dem Herz­schlag ge­för­dert wur­de. Die Er­geb­nis­se ba­sie­ren zwar auf ei­nem Tier­mo­dell, doch die For­scher sind sich si­cher, dass die Re­sul­ta­te ernst­haf­te Be­den­ken hin­sicht­lich der lang­fris­ti­gen Si­cher­heit des chro­n­i­schen As­par­tam­kon­sums auf­wer­fen.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Ge­fah­ren von As­par­tam fin­den Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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