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Dia­be­tes kos­tet die Welt­wirt­schaft Bil­li­o­nen, be­sagt Stu­die

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Meldung

Ein For­schungs­team hat die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen von Dia­be­tes in 204 Län­dern für den Zeit­raum von 2020 bis 2050 be­rech­net. Die Er­geb­nis­se sind nie­der­schmet­ternd: Die welt­wei­ten Kos­ten be­lau­fen sich auf et­wa 10 Bil­li­o­nen US-​Dol­lar, wo­bei die in­for­mel­le Pfle­ge durch Fa­mi­lien­an­ge­hö­ri­ge nicht ein­mal in­be­grif­fen ist.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Die­se Stu­die, die von For­schern des In­ter­na­tio­nal In­sti­tute for Ap­plied Sys­tems Ana­ly­sis und der Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien durch­ge­führt wur­de, schätzt, dass die di­rek­ten Ge­sund­heits­kos­ten und Pro­duk­ti­vi­täts­ver­lus­te auf­grund von Dia­be­tes die Welt­wirt­schaft zwi­schen 2020 und 2050 rund 10 Bil­li­o­nen US-​Dol­lar kos­ten wer­den. Be­zieht man die un­be­zahl­te Pfle­ge durch Fa­mi­lien­an­ge­hö­ri­ge mit ein, steigt die­se Zahl dra­ma­tisch auf bis zu 152 Bil­li­o­nen US-​Dol­lar.

Wäh­rend Dia­be­tes in Län­dern mit nie­dri­ge­rem Ein­kom­men häu­fi­ger auf­tritt, wur­den die höchs­ten Ge­samt­kos­ten in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten fest­ge­stellt, ge­folgt von Chi­na und In­dien. Ge­mes­sen am An­teil am Na­tio­nal­ein­kom­men war die Be­las­tung in der Tsche­chi­schen Re­pu­blik am höchs­ten, dicht ge­folgt von den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Deutsch­land.

Die Stu­die zeigt auch, dass Dia­be­tes die aus dem Um­gang mit der COVID-​19-​Pan­de­mie re­sul­tie­renden wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen er­heb­lich ver­schlim­mert und die dia­be­tes­be­ding­ten Ver­lus­te in den wich­tigs­ten Volks­wirt­schaf­ten er­höht hat. Die in der Fach­zeit­schrift Na­ture Me­di­cine ver­öf­fent­lich­te Stu­die kommt zu dem Schluss, dass Dia­be­tes mitt­ler­wei­le ei­ne ähn­li­che oder so­gar grö­ße­re wirt­schaft­li­che Be­las­tung dar­stellt als Krank­hei­ten wie Krebs und De­menz. Die For­scher for­dern da­her drin­gen­de po­li­ti­sche Maß­nah­men, die sich auf Prä­ven­tion durch ge­sün­de­re Er­näh­rung und kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät so­wie auf be­völ­ke­rungs­wei­te Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen und früh­zei­ti­ge Be­hand­lung kon­zen­trie­ren.

Um die Emp­feh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit bei Dia­be­tes zu le­sen, be­su­chen Sie die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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